Konzert
Ein Abend für Klassikfreunde in Heimenkirch

Die Klassikliebhaber sind beim alljährlichen Lehrerkonzert der Sing- und Musikschule Westallgäu voll und ganz auf ihre Kosten gekommen. Von der Sonate 'Surge propera amica mea', gespielt vom Barockensemble, über ein Prélude von Sergei Rachmaninov bis hin zu Sonaten von Franz Schubert war eine große Vielfalt geboten.

Von den insgesamt 27 Lehrkräften der Sing- und Musikschulen haben acht Musiklehrer ihr Können auf der Bühne demonstriert. Musikschulleiter Martin Ess kündigte zu Beginn des Konzerts ein 'anspruchvolles Programm' an. Die Zuschauer zeigten sich von den Darbietungen beeindruckt.

Besonders mitreißend war das Harfenspiel von Sarah Cocco, die 'Variationen über ein Thema von Paganini' von Mikhail Mchedelov spielte. Bereits im Alter von fünf Jahren hat Cocco ihren ersten Harfenunterricht erhalten.

Neben rein instrumentaler Musik gab es auch drei Gesangsstücke von Christiane Schulze Velmede. Begleitet wurde sie von Steffen Höschele auf dem Klavier. Schulze Velmede interpretierte unter anderem 'Gretchen am Spinnrade' nach Johann Wolfgang von Goethe aus der Tragödie Faust I.

Die Komposition stammt von Franz Schubert. Mit ihrer tiefen Altstimme beeindruckte sich das Publikum. Auch für 'Die Forelle' erhielt die Sängerin viel Beifall. Die springende Forelle sei in der Melodie des Klaviers sehr deutlich wiederzufinden, erläuterte sie.

Neben bekannten Instrumenten wie Hackbrett und Marimbaphon kam auch ein Zink beim Konzert zum Einsatz. Der historische Zink wurde vom 15. bis Mitte des 17. Jahrhundert gespielt, so Musikschulleiter Martin Ess. Geblasen wird er ähnlich wie eine Trompete. Das Instrument werde jedoch seitlich auf die Lippen gesetzt.

Das Publikum war von dem Konzert sehr angetan. Hier ein paar Stimmen: 'Mir hat es rundum gut gefallen. Ich fand die Abwechslung der Instrumente interessant. Besonders der Steffen Höschele mit dem Klavier hat’s schön gemacht', sagte Gudrun Rommel aus Lindenberg.

Sophia Junghölter äußerte ihre Meinung so: 'Die Harfe war absolute Spitze. Auch die Pianistin, Erika Main, war sehr erfreulich. Es freut mich, dass sie eine gute Klavierlehrerin haben. Sie hat so warm gespielt. Es war richtig schön, das ist einfach geflossen."

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