Projekt
Die Weilerinnen Tamara Wucher und Helen Zwerger organisieren in München eine Studentenkonferenz

Wer ist ein Held und was macht einen Helden aus? Ist Dirk Nowitzki ein Held – oder Barack Obama? Und gibt es nicht auch Antihelden, die gerade deshalb heldenhaft sind, weil sie Schwächen zeigen? Diesen Fragen sind die Weilerinnen Helen Zwerger und Tamara Wucher auf den Grund gegangen. Die beiden Amerikanistik-Studentinnen haben in München eine Konferenz zum Thema 'American Heroes' (amerikanische Helden) organisiert. Aus ganz Deutschland und der Schweiz haben sich junge Studenten und Studentinnen im Amerika-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität getroffen und dort wissenschaftlich diskutiert.

Nahezu ein Jahr haben die 23-jährige Helen Zwerger und die 22-jährige Tamara Wucher die Konferenz geplant. Sie haben sich selbstständig das Thema 'American Heroes' ausgedacht, eine Website, Flyer und Plakate entworfen und Werbung für die Konferenz gemacht. Warum die Weilerinnen gerade 'Amerikanische Helden' als Aufgabenstellung gewählt haben, können sie leicht erklären:

'Das Thema ist typisch amerikanisch. Amerika ist einfach eine Heldennation.' Daher zieren die Broschüren Barack Obama im Supermankostüm und James Dean mit einem Batmanshirt. Das alles ist ihrer eigenen Fantasie entsprungen. 'Wir haben gelernt, wie toll es ist, wenn man was selber auf die Beine stellt', sagt Tamara Wucher.

19 junge Männer und Frauen haben sich mit einem Vortrag bei den beiden Weilerinnen beworben. Anschließend haben die Amerikanistinnen die acht- bis zehnseitigen Vorträge durchgelesen und ein Programm zusammengestellt.

Wichtig war für die beiden Studentinnen, dass der wissenschaftliche Austausch Spaß machte. Das ist ihnen bei der zweitägigen Konferenz auch gelungen: 'Alle haben sich wohlgefühlt', sagt Wucher. Auch den zahlreichen Gästen haben die Diskussionen gefallen.

Die beiden Organisatorinnen waren am Tag vor der Konferenz auch etwas angespannt: 'Das ist schon eine ordentliche Verantwortung, die man sonst nicht hat', sind sie sich einig. Hinterher seien beide erleichtert gewesen, dass alles so gut geklappt hat.

Auf die Frage, wer denn ihre 'amerikanischen Helden' seien, weiß Tamara Wucher keine konkrete Antwort: 'Ich hätte was über starke Frauenheldenfiguren geschrieben – die sind eindeutig unterrepräsentiert.' Helen Zwerger hingegen hat ihre Antwort gleich parat: 'Mein Held ist nach wie vor Martin Luther King. Er ist so ein spannender Mensch und hat so viel bewirkt.'

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