Tiere
Der BN hat keine Spuren von der Wildkatze im Westallgäu gefunden

Mit 1100 Lockstöcken haben das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, die Bayerischen Staatsforsten und der Bund Naturschutz (BN) in Südbayern nach Spuren der Wildkatze gesucht – auch im Westallgäu.

Nun liegen die Ergebnisse vor. 'Wir wissen heute: Die Wildkatze breitet sich von Nordbayern kommend allmählich auch in Südbayern aus', sagt BN-Vorsitzender Hubert Weiger. Doch in der Region hat sich das scheue Tier nicht gezeigt.

Die BN-Ortsgruppe hatte auch hier Stöcke, die mit einer Baldrian-Lösung präpariert waren, aufgestellt. Baldrian lockt die scheuen Katzen an. Reiben sich Wildkatzen daran, so bleiben einige Haare, eingeklemmt im Holz, zurück. 'Unsere Haarproben aus dem Degermoos und den Trogener Mooren waren leider keine Wildkatzenhaare,' bedauert Gebietsbetreuerin Isolde Miller.

Mehr zum Thema lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des Westallgäuers vom 3. Dezember 2015

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