Fertigstellung
Das Kunsteisstadion in Lindenberg ist bereit für die neue Saison

An die Flickarbeiten im Sommer hat sich Rudi Epp inzwischen gewöhnt. So aufwendig wie heuer waren die vorbereitenden Arbeiten im Lindenberger Kunsteisstadion aber noch nie.

'Ich habe vier Wochen lang nur Löcher geflickt. Es wird jedes Jahr mehr', sagt der Eismeister. Unter anderem hat er 50 Leitungen gestopft und neun Rohre komplett geschweißt, die abgerissen waren. Die Mühe hat sich gelohnt: Am Samstag, 31. Oktober, beginnt die Eissaison am Waldsee.

Wenn es nach dem Förderverein geht, der den Betrieb der Kunsteisanlage im Winter 2008/09 übernommen hat, dann sollen die Zeiten des Flickens bald vorbei sein. Die Pläne für die Sanierung sind fix und fertig in der Schublade. Rund 585.000 Euro soll sie Kosten, einschließlich einer zusätzlichen Eisfläche fürs Stockschießen. Förderverein und Stadt hoffen auf Zuschüsse über das Leader-Programm in Höhe von 200.000 Euro.

Am Samstag geht es um 14 Uhr los mit dem Publikumslauf, bei dem jedermann die Schlittschuhe schnüren und auf dem Eis seine Runden drehen kann. Allerdings gibt es hier eine Änderung: Er geht generell nur noch bis 16 Uhr, damit das Abendprogramm eine halbe Stunde früher starten kann. Grund ist die enorme Nachfrage nach Eiszeit – unter anderem von Hobbymannschaften, die bis aus Oberschwaben nach Lindenberg kommen. 'Wir haben jeden Tag voll', sagt Epp.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe im Westallgäuer vom 29.10.2015.

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