Bürgerversammlung
Blockheizkraftwerk soll im Herbst in Betrieb gehen

Das Interesse war groß, weit mehr als 50 Zuhörer waren bei der Bürgerversammlung in Kleinweiler. Weitnaus Bürgermeister Alexander Streicher berichtete zunächst über gemeindliche Anliegen. l Bauplätze: 58 eingereichte Bauanträge zeigen stetigen Zuwachs. In Weitnau sind fast alle Grundstücke verkauft, in Diethen ist nur noch eines frei. Die Grundstückspreise in Wengen wurden deutlich gesenkt auf 89 Euro, inklusive Erschließung. Bei Bedarf könnten auch in Kleinweiler Bauplätze für Einheimische geschaffen werden. Angedacht ist das Areal des Spielplatzes gegenüber der Dorfhalle.

<%img scl_width='720' scl_height='540' id='566765'%>l Schule: «Die Kommunikation zwischen Gemeinde und Bevölkerung ist nicht optimal gelaufen», gestand Streicher bezüglich der Schließung der Schule in Kleinweiler im Juli 2010. Der Verkauf des Schulgebäudes steht an, ein Investor wurde bereits gefunden. Auch das Schulhaus in Wengen soll verkauft werden, zwei private Interessenten haben sich gemeldet. Die Mittelschule in Weitnau wurde mit Mitteln des Konjunkturpaketes umfassend energetisch saniert.

l Energiegenossenschaft Weitnau: Das Blockheizkraftwerk mit Fernwärmenetz am Standort Ritzen zur Versorgung aller kommunalen Gebäude soll bis Herbst 2011 fertig sein. Die Kommune erwarb Anteile an der hierfür gegründeten Energiegenossenschaft Weitnau.

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l «Biosphärenregion Allgäu»: Die Gemeinden Buchenberg und Weitnau stoppten das Projekt wegen des Widerstands von Forst- und Landbesitzern, und weil damit unkalkulierbare Kosten auf die Gemeinde zukämen.

l Trinkwasserqualität: Aufgrund der Keimbelastung des Trinkwassers in einigen Gemeindegebieten im Sommer 2010, erfolgte der Einbau einer UV-Anlage, um diese Problematik künftig zu vermeiden.

Wertschöpfung vor Ort

Herbert Dinser, Landwirt aus Kleinweiler, schlug vor, ähnlich der Energiegenossenschaft, die Bürger an einer Windkraftanlage zu beteiligen: «Dann würde die Wertschöpfung vor Ort bleiben». Streicher sagte, er würde einen Bürgerpark, ähnlich wie in Wildpoldsried, sehr begrüßen.

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Zwar habe sich ein regionaler Planungsausschuss gegen große Windkraftanlagen ausgesprochen, Windräder bis zur Höhe von 10 Metern seien jedoch genehmigungsfrei. Bereits zwei Anträge aus Waltrams habe der Gemeinderat positiv beschieden. Applaus erhielt Herbert Dinser für sein Statement gegen die Agrogentechnik.

«Die Internet-Telefonie ist eine Katastrophe», schimpfte Achim Sonntag aus Wengen. Er regte an, die Zufriedenheit der Allgäu-DSL-Kunden abzufragen. Ihm erscheint als einzige Alternative, wieder auf die Telekom zurück zugreifen. Auch Gemeinderat Herbert Felder aus Ettensberg bestätigte besagte Problematik.

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