Konzept
Bis zum Jahr 2013 zwei Krippengruppen

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In der Gemeinde Heimenkirch sollen bis zum Jahr 2013 30 Krippenplätze für Kinder von null bis drei Jahren geschaffen werden. Damit entspricht der Markt einer Vereinbarung zwischen Bund und Ländern, nach der für 35 Prozent der unter Dreijährigen bis zu diesem Zeitpunkt ein Betreuungsangebot zur Verfügung stehen soll. In Heimenkirch ist geplant, sowohl in der gemeindlichen als auch in der kirchlichen Kindertagesstätte Krippenplätze einzurichten.

Steigender Bedarf

Die beiden Leiterinnen der Einrichtungen Kathrin Novy-Rankl (Don Bosco) und Lucia Ehlert (Arche Noah) stellten ihr Konzept dem Gemeinderat vor. Nach ihren Erfahrungen ist der Bedarf für Krippenplätze in der Gemeinde Heimenkirch vorhanden - Tendenz steigend. In beiden Kindergärten soll deshalb nach den aktuellen Plänen spätestens 2013 je eine Krippengruppe 15 Plätze bieten. Damit wird es Kindern und Eltern ermöglicht, bei einer einmal gewählten Tagesstätte und den gewohnten Ansprechpartnerinnen zu bleiben, auch wenn die Buben und Mädchen von der Krippe in den Kindergarten wechseln.

Um dieses Konzept umsetzen zu können, muss jedoch investiert werden, vor allem im Kindergarten Don Bosco. Für die Bildung einer Krippengruppe gibt es nämlich Vorgaben, was Raumangebot und Ausstattung anbelangt. Während das gemeindliche Haus Arche Noah genügend Fläche zur Verfügung hat, muss im kirchlichen vermutlich angebaut werden.

Die Regierung von Schwaben fördert die Schaffung von Krippenplätzen in Heimenkirch mit 65 Prozent. Von den Restkosten bezahlt im Falle Don Bosco laut Bürgermeister Markus Reichart 80 Prozent der Markt und 20 Prozent die Kirche. Im Kindergarten Arche Noah würden vermutlich kleine Umbaumaßnahmen genügen.

Personal reicht nicht für Krippen

Nach der Qualifizierung der Betreuerinnen einer Krippengruppe erkundigte sich Gemeinderatsmitglied Andreas Fenerberg. Die Kindergartenleiterinnen erklärten, dass es für diese Aufgabe keine gesonderte Ausbildung gebe, dass sich die Erzieherinnen aber immer wieder entsprechend den Anforderungen fortbilden.

Das derzeitige Personal in den beiden Heimenkircher Kindertagesstätten, so Kathrin Novy-Rankl, werde für die neuen Gruppen nicht ausreichen.

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