Entscheid
Behörden lehnen Hergatzer Antrag auf Tempo 70 auf der B12 ab

Der Hergatzer Bürgermeister Uwe Giebl hat Antwort erhalten auf den Antrag der Gemeinde zu einer Geschwindigkeitsreduzierung auf der Bundesstraße B12 im Bereich der Abzweigungen Möllen und Engelitz. Die Antwort fiel nach zwei Ortsbegehungen mit Vertretern von Polizei, Straßenbauamt und Landratsamt negativ aus.

Eine Reduzierung auf Tempo 70 sei nicht erforderlich, hieß es. Die Straße sei in beide Richtungen gut einsichtig. Messungen hätten kein auffälliges Geschwindigkeitsverhalten ergeben, ergänzte Geschäftsstellenleiter Frank Achberger im Gemeinderat. Sehe man sich das Unfallgeschehen an, gebe es dafür keine einheitlichen Ursachen.

Bei der Kreisstraße von Wohmbrechts nach Heimenkirch gab es nach einer Verkehrsschau immerhin einen Teilerfolg. Der Tempo-60-Bereich wird bis über die Zufahrt zur Hofstelle Sohler hinaus ausgeweitet, da hier die Sichtweite sehr gering ist.

Keinen Bedarf für eine Geschwindigkeitsreduzierung sahen die Behörden wiederum bei der Kreisstraße von Hergatz in Richtung Niederwangen. Das Argument, dass die Straße gut einzusehen ist, stieß bei den Ratsmitgliedern Manfred Scheuerl und Florian Gsell auf Kopfschütteln. Scheuerl erinnerte an die Radfahrer, die im Sommer zuhauf über den Höhenweg kommen und die Straße auf der Fahrt nach Itzlings queren müssen.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe im Westallgäuer vom 07.10.2015.

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