Feier
36 Nachwuchskräfte in Küche, Service und Hotels ausgezeichnet - Erstmals Festakt

Wem es nichts ausmacht, «feste zu arbeiten, wenn andere Feste feiern», der kann in der Gastronomie sein Glück machen. 36 junge Menschen wagten dies vor ein paar Jahren und erhielten nun ihre IHK-Prüfungszeugnisse als Fachkraft im Gastgewerbe, Hotelfachmann und Koch. Gemeinsam ehrten IHK und Berufschule im Lindauer «Bayerischen Hof» die Prüfungsbesten. Klänge des saitenstarken Gitarrenquartetts «Celso Machado» aus Lindau brachten einen Hauch von weiter Welt in den Festsaal. In eben diese weite Welt können sich die 36 jungen Frauen und Männer mit ihren Abschlusszeugnissen von Berufsschule und IHK nun auf den Weg machen. Zuvor wurden ihre Leistungen gewürdigt. Erstmals fand dazu ein kleiner Festakt statt.

Bei der Berufswahl könne man quasi zwischen Muschel und Adler wählen, erläuterte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben, Markus Anselment. Bei der Muschel heiße es immerfort nur << Klappe auf, Klappe zu >>. Die Berufswahl Gastronomie gleiche mit ihrer Neugierde und der Horizonterweiterung wohl eher dem Adler. Wie ein Adler könne man in der Gastronomie die Ferne entdecken und Verantwortung für den Nachwuchs übernehmen. In der Gastronomie müsse zwar oft am Wochenende gearbeitet werden. Aber es bestehe auch die Chance, weltweit Karriere zu machen und sich schnell selbstständig zu machen.

Lindaus Oberbürgermeisterin Seidl empfahl den jungen Menschen, für alles offen zu sein und neugierig zu bleiben. Die stellvertretende Landrätin Doris Scheuerl empfand den jungen Leuten nach, dass sie derzeit wohl vom Lernen genug hätten. Sie gab ihnen den Rat mit, dass neue Wege zu neuen Zielen führten. Hausherr und Festredner Robert Stolze redete Klartext. Der Standard Deutschlands lasse sich nur mit hoher Qualifikation halten. Die jungen Frauen und Männer der Gastronomie seien die Fachkräfte, nach denen überall gesucht werde. Mittelfristig könnten sie die Selbständigkeit mit einem selbstbestimmten Leben ansteuern. Die Aufstiegsmöglichkeiten seien in der Gastronomie sehr gut - und dies weltweit. Sein philosophisch-heiterer Rat an die jungen Erwachsenen: << Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt an und handelt. >>

Markus Anselment, Dr. Robert Stolze und Theresa Joachim (IHK) überreichten die IHK-Abschlusszeugnisse und Urkunden. Der stellvertretende Leiter der Berufschule, Hans Knöpfler wies auf die gute Zusammenarbeit zwischen Schule und IHK hin. Er ehrte alle, die bei der schulischen Prüfung mit einer << Eins >> vor dem Komma abschnitten.

Abschied nehmen hieß es für Franz Bischoffberger. Der Lindenberger war seit 1982 als ehrenamtlicher Prüfer und Berufschullehrer tätig. Viele Jahre hat er auch den IHK-Neujahrsempfang ausgerichtet. Zum Abschied erhielt er von Markus Anselment ein Fläschchen << IHK-Unternehmergeist >>.

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