Brauwesen
320 Hektoliter Wiesen-Märzen von der Postbrauerei

Das Bier ist besonders vollmundig, etwas kräftiger in der Stammwürze und dunkler in der Farbe – Die Postbrauerei in Weiler hat wieder ihr Wiesen-Märzen auf den Markt gebracht. 'Damit hat jeder sein persönliches kleine Oktoberfest feiern', so Herbert Zinth.

Das Wiesen-Märzen ist mit dem ersten Westallgäuer Oktoberfest vor elf Jahren auf den Markt gekommen. Auch wenn es dafür gebraut worden ist – Oktoberfestbier darf sich der Gerstensaft nicht nennen.

Den Namen haben die Münchner Wirte geschützt. Mit dem Begriff 'Postbier Wiesen-Märzen' gibt es dagegen keine Probleme. Den Namen hat sich das Weilerer Unternehmen eintragen lassen.

Rund 320 Hektoliter der Bier-Spezialität wurden heuer gebraut. Sie kommen in der Flasche in den Handel und im Fass in die Gastronomie. Beim Oktoberfest selber läuft es per gekühlter Standleitung quasi aus dem Brauerei-Keller ins benachbarte Zelt.

Auf den Markt kommt das Märzen heuer etwas früher. Die Postbrauerei reagiert damit auch auf das Verhalten der Münchner Brauereien. Die beginnen mit der Vermarktung ihrer Oktoberfestbiere bereits Anfang August.

Anders als das Gros der Brauereien hat die Postbrauerei beim Bierausstoß in den vergangenen Jahren stetig zugelegt. Auch heuer rechnet Herbert Zinth trotz des eher brauereifeindlichen Wetters und der Absage vieler auch größerer Feste mit einem 'leichten Plus'.

'Die Beliebtheit', sagt Herbert Zinth über die Biere seines Unternehmens, 'hat zugenommen.' Früher war der Bierabsatz auf die nähere Umgebung von Weiler beschränkt, mittlerweile erstreckt es sich von den 'Alpen bis zum Bodensee.'

Zwei Dinge machen sich dabei wesentlich bezahlt. Zum einen spürt das Unternehmen den Trend hin zu regionalen Produkten. Zum anderen zahlt sich die Investitionen des Unternehmens in die moderne Technik aus.

Die sei neben den richtigen Rohstoffen und handwerklichem Können nötig, um das Postbier in gleichbleibend hoher Qualität brauen zu können, schildert Zinth. Zuletzt hatte das Unternehmen zwei neue Lagertanks angeschafft, um die steigende Nachfrage bedienen zu können.

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