Benefizveranstaltung
Scheidegger Gespräche: VdA-Präsident macht Bogen um den Dieselskandal

Eine Stunde redet Matthias Wissmann über die Zukunft des Automobils, Elektroantrieb, teilautomatisiertes Fahren. Um das Thema Dieselskandal macht der Präsident der Bundesvereinigung der Automobilindustrie (VdA) bei den Scheidegger Gesprächen im Kurhaus einen Bogen, vermeiden kann er es nicht.

Gäste der Benefizveranstaltung bringen es aufs Tapet. 'Ich kann mir nicht vorstellen, dass der VW-Vorstand nichts von den Manipulationen gewusst hat', sagt einer von ihnen. Das Automobil prägt die deutsche Wirtschaft. Zwei bis drei Millionen Arbeitsplätze hängen von der Branche ab, schätzt der VdA. Der Präsident des Verbandes gehört zu den einflussreichsten Lobbyisten hierzulande.

Wissmann hat das Amt seit zehn Jahren inne. Der frühere Verkehrsminister glaubt an die Zukunft der individuellen Mobilität, zumindest sagt er das. Und er glaubt an die Zukunft der Premiummodelle. 'Natürlich müssen sie besser werden, weniger CO2 ausstoßen. Alle klein und hässlich kann aber keine Alternative für Deutschland sein', sagt er. Ein 10.000-Dollar-Auto könne hierzulande nicht profitabel hergestellt werden.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Samstagsausgabe des Westallgäuers vom 30.12.2017.

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