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Veronika Brüchle und Sofia Wiedenroth vom TSV Niederstaufen fahren zwei Rennen an zwei Tagen

Im Dauereinsatz sind die Mountainbikerinnen des TSV Niederstaufen: Einen Tag nach der Deutschen Meisterschaft im Sprint, bei der sie gemeinsam antraten, stand für Veronika Brüchle ein Marathon auf dem Programm, während Sofia Wiedenroth sich in die Schweiz zum BMC-Racing-Cup aufmachte.

Kirchzarten im Schwarzwald war der Austragungsort der ersten Deutschen Sprint-Meisterschaft. Gefahren wurde im Modus 'Eliminator'. Hinzu kam, dass keine Einteilung in Altersklassen vorgenommen wurde, sondern pro Geschlecht jeweils nur ein Titel vergeben wurde.

Zu Beginn stand eine Qualifikation von 1,4 Kilometern auf dem Programm. Dort wurden per Zeitnahme bereits die ersten Fahrerinnen ausgesiebt, und es blieben zwölf übrig. Hier setzte Veronika Brüchle vom Team Schubert Racing mit der zweitbesten Gesamtzeit bereits die erste Duftmarke.

Auch Sofia Wiedenroth vom Team Stevens Schubert Racing gelang die Qualifikation. Über das Halbfinale schafften beide es ins Finale der letzten Sechs. Dort war die Konkurrenz sehr groß und unter anderem die mehrfache deutsche Elitemeisterin Elisabeth Brandau am Start.

Diese war auch die einzige, der sich Brüchle geschlagen geben musste: Die 17-jährige Niederstaufenerin sicherte sich mit einer hervorragenden Leistung die Silbermedaille. Auch für Wiedenroth war es ein harter Kampf um die Podestränge, den sie am Ende jedoch um die Nichtigkeit von zwei Hundertstel Sekunden verloren geben musste.

Am nächsten Tag trennten sich die Wege der beiden Ausnahmefahrerinnen des TSV Niederstaufen: Veronika Brüchle, die kürzlich erst den Alpencup in Lindau in ihrer Altersklasse U 19 souverän gewonnen hatte, wählte beim Marathon im Schwarzwald die Distanz von 42 Kilometern und 900 Höhenmetern.

'Meine Beine waren am Anfang noch extrem schwer vom Vortag', berichtet die 17-Jährige. Doch mit der Zeit legte sich dieses Problem und sie konnte sich bis auf Rang 4 vorarbeiten.

'Ich bin sehr glücklich, da ich endlich mal zeigen konnte, dass meine Beine funktionieren und das Training sich auszahlt.'

Plattfuß in Gränichen

Etwas unglücklicher lief es für Wiedenroth in Gränichen (Schweiz) beim BMC-Racing-Cup, denn das Materialpech holte sie erneut ein: In der ersten von vier zu fahrenden Runden ereilte sie ein Plattfuß. 'Ich dachte schon: Jetzt ist das Rennen vorbei, weil ich keinen Betreuer in der Technikzone hatte', erzählt die Niederstaufenerin.

Doch ein Außenstehender lieh ihr kurzerhand ein Vorderrad, wodurch Wiedenroth wieder ins Rennen einsteigen konnte. Am Ende schaffte sie es noch auf Rang 5. 'Etwas ärgerlich ist es schon. Als ich die Ergebnisliste ansah, konnte ich sehen, dass ich mit Abstand die schnellsten Rundenzeiten fuhr. Es hätte also durchaus für den Sieg gereicht' (Wiedenroth).

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