Schießen
Hans Werner Dreher ist Senioren-Gaukönig

Bei der Jahresversammlung des Schützengaus Westallgäu in Niederstaufen wurde zum ersten Mal überhaupt ein Senioren- Gauschützenkönig gekürt. Die neue und mit 32 gestifteten Münzen im Wert von 2300 Euro bestückte Kette erhielt Hans Werner Dreher aus Stiefenhofen vom SV Mittelhofen mit einen 7,3-Teiler. Die weiteren Gaukönige werden bei der Siegerehrung des Rundenwettkampfes und der Gaumeisterschaft am 29. April in Gestratz proklamiert, kündigte Gauschützenmeister Otto Fischer an.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde die Gaustandarte, die jedes Jahr den Verein wechselt, von Heimenkirch an Hergensweiler mit Standartenführer Gerhard Scheider und den Begleitern Holger Ohneseit und Holger Schmitz übergeben.

Das vergangene Jahr war von zahlreichen Aktionen geprägt, unter anderem der 120-Jahr-Feier des Schützenvereins Ebratshofen. Ganz neu war die Gausportlerehrung im Paul-Bäck-Haus in Heimenkirch, Auch die Böllergruppen waren sehr aktiv, unter anderem beim Böllertreffen in Urspring, in Lindenberg und in Hege. Der Gau Westallgäu hat 2700 Mitglieder in 31 Vereinen, davon 612 Frauen.

Die sportlichen Höhepunkte zeigte Sportleiter Wilfried Hege (Weiler) auf. An der Gaumeisterschaft beteiligten sich 325 Schützen. Bei den Beziksmeisterschaften durften 132 antreten. Vordere Plätze gab es hier für Natalia Schillinger (Opfenbach), Burkhard Löhr (Lindau), Michael Aichele (Oberreute), Alfred Immler (Maria-Thann) und Gerd Fritsche (Lindau). Bei der bayerischen Meisterschaft belegte Natalia Schillinger mit der KK-Sportpistole den vierten Platz. «Bei der deutschen Meisterschaft vertraten Eva Bastiani und Michael Aichele den Gau Westallgäu», unterstrich Hege. Das Leistungsabzeichen des Bayerischen Schützenbundes haben 24 Schützen bekommen. Am Rundenwettkampf beteiligten sich 49 Mannschaften.

Gaujugendleiterin Yvonne Schneider (Heimenkirch) berichtete, dass am Kreiscup 103 Jugendliche teilgenommen haben. Bei den Luftgewehrschützen belegte Franziska Johler (Maria-Thann) mit 1520 Ringen den ersten Platz, gefolgt von Corinna Epple aus Oberreute (1471) und Simon Schmidt aus Simmerberg (1428). Mit der Luftpistole setzte sich Natalia Schillinger (Opfenbach) mit 1398 Ringen vor Patrick Nussmann ( Röthenbach) (1359) und Kevin Herrmann ( Gestratz) (1319) durch. Abschließend forderte Scheider dazu auf, «für die Jugendarbeit bei den Vereinen verstärkt Lichtgewehre einzusetzen».

Damenleiterin Gisela Walser (Maierhöfen) erinnerte an das Damenschießen in Lindenberg und dem Vergleichsschießen mit dem Gau Wangen, an dem sich 93 Schützinnen beteiligten sowie an den Ausflug nach Ulm.

Die Finanzlage zeigte Kassenverwalterein Brigitte Rahn (Lindau) auf. «Trotz vieler Ausgaben wie Startgelder für die Sportjugend und neue Schützenkette ist der Kassenstand gestiegen», freute sich Rahn.

Zum Thema Sicherheit und Waffentransport referierte stellvertretender Gauschützenmeister Fritz Diebold (Opfenbach). Die Vorschriften, die jeder Schütze kennen sollte, seien strikt einzuhalten, damit es zu keinen Schwierigkeiten komme, appellierte Diebold.

2. Bezirksschützenmeister Hans Hafner (Hopferlbach), dankte für die gute Arbeit die im Gau geleistet wird. « Das Schützenwesen ist auch ein gelebtes Stück Heimat», unterstrich Hafner. Landrat Elmar Stegmann hob hervor, dass die Schützenvereine einen wichtigen Beitrag im Verbinden der Generation leisten. «Der Landkreis hat wieder Mittel für die Jugendarbeit bereit gestellt», informierte Stegmann.

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