Verteidiger erklärt Karriereende
Dominik Ochmann und die EV Lindau Islanders gehen ab sofort getrennte Wege

Verteidiger Dominik Ochmann verlässt den EV Lindau und beendet seine Karriere.
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  • Foto: Ludwig Maier
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Der EV Lindau und Verteidiger Dominik Ochmann gehen ab sofort getrennte Wege. Nach dem Debakel in Regensburg gab er gegenüber den Verantwortlichen an, dass er das Team der Islanders mit sofortiger Wirkung, aus beruflichen Gründen verlassen will und mit dem Eishockey aufhören möchte. Diesem Wunsch entsprachen die Islanders.

Völlig überraschend und für das Team auch zu einem sehr fragwürdigen Zeitpunkt, mit den vielen Verletzten, informierte Verteidiger Dominik Ochmann die Verantwortlichen der Islanders darüber, dass er seinen Vertrag aus beruflichen Gründen sofort auflösen möchte. „Zu den letzten Spielzeiten hat sich an der Situation von Dominik eigentlich nichts geändert. Seine Entscheidung und die Aussage aus beruflichen Gründen nicht mehr Eishockey spielen zu wollen, kamen sehr überraschend, müssen wir aber akzeptieren“, so ein sichtlich enttäuschter Bernd Wucher. „Wer aber in der aktuell schwierigen Situation nicht mit vollem Einsatz, Herz und Leidenschaft seine Leistung im Team der Islanders aufs Eis bringt, wird es auch in der Zukunft schwer haben“ so Wucher abschließend.

In den nächsten Tagen werden gerade die Führungsspieler unter anderem in Einzelgesprächen noch mehr in die Pflicht genommen, da die Profispieler als Kern des Teams und Leistungsträger voran gehen müssen und gerade die jungen Spieler in der Mannschaft Leader brauchen und Vorbilder, die deutlich mehr Leistungsbereitschaft zeigen, als das bisher der Fall war.

Positiv ist, dass Verteidiger Raphael Grünholz nach abschließenden Untersuchungen ins Eistraining zurückkehren konnte und ab dem kommenden Wochenende wieder im Kader der Islanders stehen wird. Durch den Abgang von Ochmann sondieren die Islanders, wie einige andere Teams auch, nun noch nochmal intensiver den Spielermarkt. Dies entpuppt sich allerdings als ausgesprochen schwere Aufgabe, da der Markt wie schon beschrieben nahezu leergefegt ist. Dennoch bemühen sich die Islanders um realisierbare Alternativen. Dieser Prozess wird aber sicherlich über die nächsten Wochen und die Deutschland-Cup Pause anhalten.

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