Islander beim Großereignis
Bei Eishockey-WM in Finnland - Auch der EV Lindau ist vertreten

Marian Rohatsch, wurde vom Internationalen Verband (IIHF) ins Aufgebot der Schiedsrichter berufen wurde.
  • Marian Rohatsch, wurde vom Internationalen Verband (IIHF) ins Aufgebot der Schiedsrichter berufen wurde.
  • Foto: www.deb-schiedsrichter.de /Privat
  • hochgeladen von Fabian Mayr

Wenn am kommenden Freitag (13. Mai 2022) die Eishockey-Weltmeisterschaft in Finnland beginnt, sind auch die EV Lindau Islanders vertreten. Zu verdanken hat der Oberligist dies Marian Rohatsch, der vom Internationalen Verband (IIHF) ins Aufgebot der Schiedsrichter berufen wurde.

Nach der Karriere zum Schiedsrichter 

Dass Marian Rohatsch die Farben des EV Lindau trägt, ist einem Zufall geschuldet. Besser gesagt der Freundschaft zu Marc Hindelang, wie es der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) einst vermeldete. Der EVL-Präsident und DEB-"Vize" bot Rohatsch nach dessen Karriereende als Spieler an, für Lindau als Schiedsrichter an den Start zugehen. Schließlich muss jeder Klub gemäß DEB-Regularien ein gewisses Kontigent an Schiedsrichtern melden.

Über 500 Spiele geleitet 

"Ich bin froh, dass ich einen Verein gefunden habe, der mich unterstützt und für den ich hoffentlich auch ein gutes Aushängeschild bin und obendrein Vorbild für den Nachwuchs sein kann", sagt Rohatsch, der zuletzt die erste und vierte Final-Partie zwischen den Eisbären Berlin und dem EHC Red Bull München geleitet hat. Mehr als 500 Spiele in Deutschland weist seine Statistik auf, hinzu kommen internationale Begegnungen wie beispielsweise in der Champions Hockey League (CHL) oder - wie jetzt - eine WM.

Mit seiner Familie lebt der ehemalige Eishockey-Profi am Chiemsee. In Lindau ist er zwar selten, hat aber Kontakt zum EVL-Vorstand und verfolgt die Ergebnisse der Islanders. "Was sie in Lindau leisten, ist für so einen kleinen Verein schon beeindruckend", sagt Rohatsch.

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