Motorsport
Automobil-Geschicklichkeitsslalom lockt 170 Fans nach Hergensweiler-Rupolz

Die alljährliche Westallgäuer AuGe-Slalommeisterschaft hat ihre treuen Fans. Rund 170 von ihnen hat es am Sonntag zum 6. und 7. Lauf dieses Wettbewerbs nach Rupolz gezogen. Das Opel-Team Hergensweiler um den Vorsitzenden Oliver Linier führte damit zum ersten Mal eine Doppelveranstaltung durch. Und sie war ein voller Erfolg: Das Wetter hatte gehalten, die Bedingungen für die diesmal 45 Teilnehmer (darunter elf Neueinsteiger und neun Frauen) waren somit gleich.

Ab 9.30 Uhr lieferten sie sich, von Roland Auer mit der Starterflagge auf den Weg geschickt, auf der rund 500 Meter langen Slalomstrecke im Industriegebiet Rupolz ein spannendes Rennen um die ersten Plätze.

Moderator Wolfgang Auer hatte stets einen lockeren Spruch auf Lager. Wer zu den Langsameren gehörte, musste sich an der Ziellinie auch schon mal mit 'zurück vom Ausflug' begrüßen lassen. Rund 25 Helfer vom Opel-Team überwachten die Läufe, Streckenposten meldeten Fehler an die 'Zentrale' im Bus.

Stärkstes Fahrzeug war ein BMW M Coupe mit 343 PS. Die Bestzeit von 35,09 Sekunden fuhr allerdings Walter Prinz vom Wangener AMC mit seinem Citroen AX Sport ein. Er war auch in beiden Läufen Sieger in der Klasse A3 (verbesserte Fahrzeuge), holte zweimal den Superpokal verbesserte Fahrzeuge und einmal den Markenpreis Citroen.

Bekennende Autosportfans waren sie alle, die hier insgesamt 224 gewertete Läufe absolvierten. Zu ihnen gehörte auch Andreas Fest aus Ratzenried, der mit einem Citroen Saxo VTS antrat. Er habe 'Benzin im Blut', behauptete er schmunzelnd. Was vom Vater käme, schließlich sei dieser Autoverkäufer gewesen.

Die Zuschauer verfolgten mit Begeisterung das Geschehen, fieberten mit ihren Favoriten mit und kommentierten die Fahrweisen. Angelika Schupp aus Opfenbach war mit Tochter und Hund Josch gekommen.

'Ja klar', meinte sie auf die Frage, ob sie Autorennen liebt. Vor vier Wochen sei sie in Bopfingen gewesen, jetzt zum ersten Mal in Rupolz. Der Ehemann sei zuhause geblieben – denn 'ihn interessiert das nicht'.

Otto Obermayr erklärte, er schaue sich den AuGe-Slalom in Rupolz jedes zweite Jahr an. Er finde es einfach interessant, wie die Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen umgehen. Der Weißensberger freute sich, 'dass man bei uns so was durchführen kann und darf'.

Sieger 6. Lauf:

Klasse A1 (seriennahe Fahrzeuge bis 4 m): Matthias Ried vom MSC Leutkirch. Klasse A2 (seriennahe Fahrzeuge über 4 m): Anton Ganser vom WAC Lindenberg. Klasse A3 (verbesserte Fahrzeuge): Walter Prinz vom Wangener MSC. Superpokal Serie: Sajo Metanovic vom WAC Lindenberg. Superpokal verbesserte Fahrzeuge: Walter Prinz vom WMSC. Damen: Claudia Wochner vom WMSC. Neueinsteiger: Thorsten Huber. Markenpreis BMW: Rolf Stauber vom WAC Lindenberg. Markenpreis Citroen: Sajo Metanovic vom WAC Lindenberg. Markenpreis Opel: Josef Schneider

Sieger 7. Lauf:

Klasse A1): Matthias Ried vom MSC Leutkirch. Klasse A2: Anton Ganser vom WAC Lindenberg. Klasse A3: Walter Prinz vom WMSC. Superpokal Serie: Christoph Spiegel. Superpokal verbesserte Fahrzeuge: Walter Prinz vom WMSC. Damen: Claudia Wochner vom WMSC. Neueinsteiger: Kevin Buhmann vom Opel-Team Hergensweiler. Markenpreis BMW: Marco Buhmann vom Opel-Team Hergensweiler. Markenpreis Citroen: Walter Prinz vom WMSC. Markenpreis Opel: Josef Schneider

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