Kritik
Schwere Vorwürfe gegen den Lindauer Verein Exilio: Flüchtlingshelfer fordern mehr Transparenz

Der Lindauer Flüchtlingshilfsverein Exilio steht in der Kritik. Ehrenamtliche und hauptamtliche Flüchtlingshelfer sowie frühere Vereinsmitglieder erheben schwere Vorwürfe. Sie sprechen davon, dass Fördergeld intransparent verwendet wird, Exilio die Zusammenarbeit mit anderen Helfern verweigert, bei der Betreuung von Flüchtlingen nachlässig arbeitet und rüde mit Kritikern umgeht - bis hin zur Androhung rechtlicher Schritte.

Der Konflikt mit dem Landratsamt Lindau hat sich dermaßen zugespitzt, dass die Behörde die Zusammenarbeit für beendet erklärt. Nach Recherchen der Allgäuer Zeitung wenden sich seit Jahren Menschen von dem Verein ab, die ursprünglich mit Exilio Flüchtlingen zur Seite stehen wollten.

Der gemeinnützige Verein setzt jährlich sechsstellige Summen um. Geschäftsführerin Gisela von Maltitz verweigert eine nähere Auskunft hierzu. Auch auf die Frage nach der konkreten Verwendung des Geldes gibt sie keine Antwort, selbst die Anzahl der Vereinsmitglieder und Angestellten - nach AZ-Informationen handelt es sich vorwiegend um unbezahlte Praktikanten - will die Geschäftsführerin nicht nennen.

Mehr über die Hintergründe des Vereins "Exilio" in Lindau erfahren Sie in der Allgäuer Zeitung und den Heimatzeitungen vom 02.04.2015.

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