Polizei
Zugreisender (55) muss nach Polizeikontrolle in Lindau 600 Euro Justizschulden begleichen

Ein 55-jähriger Zugreisender musste seinen Geldbeutel am Lindauer Bahnhof um 600 Euro erleichtern. Die Bundespolizei fand bei der Überprüfung seiner Personalien am Montag (3. Februar) heraus, dass er noch 'Schulden' bei der Justizkasse hat. Grund hierfür war ein Vergehen, das er vor über zwei Jahren begangen hatte.

Der Mann war mit einem EuroCity nach Lindau gekommen. Kurz nach der Ankunft wurde er von Bundespolizisten kontrolliert. Mithilfe des Fahndungscomputers fanden die Beamten heraus, dass die Staatsanwaltschaft in Flensburg nach dem mittlerweile in der Schweiz lebenden Deutschen suchte.

Er war Anfang 2012 wegen einer begangenen Körperverletzung zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Anstelle der geforderten 600 Euro stünde ihm laut Haftbefehl sogar ein 30-tägiger Gefängnisaufenthalt bevor. Der Wahlschweizer konnte die Summe aufbringen. Somit blieb ihm der Gang ins Gefängnis erspart und er konnte das Bundespolizeirevier nach einem kurzem, nicht ganz freiwilligen, Aufenthalt wieder freien Fußes verlassen.

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