Deutsche Freundin hilft ihm erneut
Senegalese (25) bei illegaler Einreise zum zweiten mal abgewiesen - Einreise gelingt trotzdem

Am Freitagabend (21.Mai) hat die Bundespolizei einen illegal eingereisten senegalesischen Migranten (25) bei seiner angeblichen deutschen Ehefrau (28) festgenommen. Die schweizer Behörden hatten einen Tipp gegeben. 

An Schweizer Grenze kontrolliert 

Die Schweizer Polizei hatte den Senegalesen an der Grenze aufgrund eines bestehenden Einreiseverbots in die Schweiz abgewiesen. Laut Schweizer Polizei machte sich dann die Lebensgefährtin mit dem Auto auf den Weg, um den Afrikaner am Grenzübergang Hohenems abzuholen und nach Deutschland zu bringen. 

Einreise- und Aufenthaltsverbot 

Nach der Überprüfung der Daten des Mannes stellten die Beamten fest, dass gegen den Senegalesen ein bis 2023 gültiges Einreise- und Aufenthaltsverbot besteht. Schon 2019 hatten Offenburger Bundespolizisten den Mann laut Polizeibericht am Grenzübergang Kehl-Europabrücke aufgegriffen. Er hatte versucht per Fernreisebus illegal einzureisen. Im Januar 2020 wurde er wieder in den Senegal abgeschoben. Schon damals hatte seine Lebensgefährtin ihm das Ticket gekauft und ihm so bei der Einreise geholfen. 

Angeblich verheiratet 

Auf Anordnung der Bereitschaftsrichterin beim Amtsgericht Kempten fuhren Beamte der Lindauer Bundes- sowie Grenzpolizei zur Wohnung der 28-jährigen deutschen Lebensgefährtin. Dort trafen die Polizisten die Frau sowie den Senegalesen, der sich in einer anderen nahegelegenen Wohnung aufhielt, an. In seiner späteren Vernehmung gab der 25-Jährige gegenüber den Bundespolzisten an, seine deutsche Freundin 2020 im Senegal geheiratet zu haben und sich derzeit ohne Aufenthaltstitel in Deutschland aufzuhalten. Der Senegalese wird sich nun wegen unerlaubter Einreise sowie unerlaubten Aufenthaltes verantworten müssen. Seine Lebensgefährtin erhielt aufgrund ihrer erneuten Hilfeleistung eine Anzeige wegen Einschleusens von Ausländern.

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