Lügen über angebliche Unfälle
Polizei warnt: "Schockanrufer" versuchen, Rentner in Lindau zu betrügen

Die Polizei warnt vor "Schockanrufern". (Symbolbild)
  • Die Polizei warnt vor "Schockanrufern". (Symbolbild)
  • Foto: Sabine van Erp auf Pixabay
  • hochgeladen von Holger Mock

Gleich vier Mal versuchten am Dienstagnachmittag sogenannte "Schockanrufer" bei vier in Lindau wohnhaften Rentnerinnen und Rentnern nach Vortäuschen falscher Tatsachen an Bargeld zu gelangen.

Tochter angeblich in Unfall verwickelt

Beim ersten Opfer meldete sich eine angebliche Polizistin aus München und teilte mit, dass die Tochter in einen Unfall verwickelt wurde und nun eine hohe Strafe zu erwarten hat. Nachdem der Geschädigte Rentner im Alter von 75 Jahren auf das Angebot vorerst eingehen wollte, rief er zum Glück seine Tochter an. Dabei stellte sich heraus, dass diese wohlauf ist und keinen Unfall hatte. Mit diesen Erkenntnissen kontaktierte er dann die Anruferin, diese legte dann sofort auf.

Rentner reagieren richtig

Die anderen drei Taten ereigneten sich eine Stunde zuvor. Auch hier rief eine Anruferin an und teilte mit, dass die Töchter der 68-jährigen und 77-jährigen Rentnerinnen und des 66-jährigen Rentners einen Unfall gehabt hätten. Die Rentner erkannten jedoch den Betrugsversuch und legten auf.

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass die Polizei niemals bei Bürgern zu Hause anruft und nach Bargeld fragt oder verlangt, für eventuelle Kautionen oder Prozessgebühren Geld vorab zu bezahlen. In solchen Fällen wird dringend geraten, aufzulegen und die örtliche Polizeidienststelle zu verständigen.

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