Betrugsversuche
Polizei registriert mehrere Schockanrufe im Landkreis Lindau

Telefonbetrug (Symbolbild)
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  • Foto: Anja Lachenmayer
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Der Lindauer Polizei wurden am Freitagmittag, im Zeitraum von 10.45 Uhr bis 12.30 Uhr, wieder 5 sogenannte Schockanrufe gemeldet. Bisher unbekannte Anrufer riefen 5 Rentnerinnen und Rentner im Alter von 75 – 88 Jahre im Stadtgebiet Lindau und Weißensberg an und gaben sich als Enkel aus und erzählten die Geschichte vom schweren Autounfall. Angeblich hätten sie jemand angefahren und würden jetzt so schnell wie möglich Geld für eine Kaution benötigen. Zum Glück erkannten die angerufenen Personen den Betrugsversuch und leisteten keine Zahlungen.

Die geforderten Summen beliefen sich zwischen 15.000 und 46.000 Euro. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass bei Verkehrsunfällen niemals Kautionen vorab verlangt werden. Es rufen auch keine Staatsanwälte oder Polizeibeamte an um auf diese Weise an Geld zu gelangen. Bei solchen Anrufen wird geraten, keine weiteren Angaben zu den Lebensverhältnissen zu machen, aufzulegen und die örtliche Polizeidienststelle zu verständigen.

Betrugsversuch auch in Weiler und Lindenberg 

Am gestrigen Freitag kam es im Bereich der Polizeiinspektion Lindenberg zu mehreren Betrugsversuchen durch sogenannte Schockanrufe. Die anrufenden Täter gaben sich hierbei als Enkel der potentiellen Geschädigten oder als Polizeibeamte aus und gaukelten diesen vor, dass es zu einem Verkehrsunfall kam, bei dem ein Kind des Geschädigten eine weitere Person schwer verletzte. Das Kind des Geschädigten soll aufgrund der Tat in Haft genommen worden sein. Die Betrüger forderten für die angeblich festgenommene Person eine Kaution im fünfstelligen Bereich, um diese dann entlassen zu können.

In den Fällen, welche gestern der PI Lindenberg gemeldet wurden, kam es zu keinen Geldübergaben, da die Geschädigten des versuchten Betruges noch während der Anrufe glücklicherweise skeptisch wurden. Die Täter suchen in solchen Fällen im Telefonbuch oft Festnetznummern von Personen heraus, welche einen "älter" klingenden Vornamen haben. Sie gehen davon aus, dass es sich hier um ältere Personen handelt, welche gutgläubig auf die Forderungen eingehen. Dabei setzen sie ihre Opfer oft massiv unter Druck. (PI Lindenberg)

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