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Ermittlungen
Motorradfahrer (21) bei Frontalzusammenstoß mit Auto bei Lindau tödlich verletzt

Tödlicher Unfall auf der B31 bei Lindau.
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  • Tödlicher Unfall auf der B31 bei Lindau.
  • Foto: Davor Knappmeyer
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Ein 21-jähriger Motorradfahrer ist bei einem schweren Unfall auf der B31 zwischen Diepoldsbergtunnel und der Anschlusstelle Lindau am Sonntagabend tödlich verletzt worden. Weitere drei Menschen wurden teils schwer verletzt, teilt die Polizei mit. Wegen des Verdachts der Fahrlässigen Körperverletzung und der Fahrlässigen Tötung wird nun ermittelt.

Demnach fuhren ein 33-jähriger Autofahrer und seine 27-jährige Beifahrerin von Kreßbronn kommend in Fahrtrichtung Lindau. Aus bislang ungeklärter Ursache kamen sie kurz nach dem Diepoldsbergtunnel nach links auf die Gegenfahrbahn. Dort streiften sie zuerst den Wagen eines 57-Jährigen und dessen 59-jährige Beifahrerin. Ein nachfolgender 21-jähriger Motorradfahrer erkannte die Gefahr rechtzeitig und wich nach links aus. Nach Angaben der Polizei streiften sich dabei allerdings das Motorrad und das Auto des Unfallverursachers jeweils auf der rechten Seite.

Das nächste Motorrad konnte laut Polizei nicht mehr ausweichen und prallte frontal mit dem Wagen des 33-Jährigen zusammen. Der ebenfalls 21-jährige Motorradfahrer wurde dabei so schwer verletzt, dass er trotz Reanimationsversuchen noch an der Unfallstelle verstarb.

Der Unfallverursacher und seine Beifahrerin kamen jeweils schwer verletzt mit Rettungshubschraubern ins Krankenhaus. Der Fahrer des ersten Motorrads kam mit leichteren Verletzungen in ein Krankenhaus.

Ein Sachverständiger untersuchte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kempten die Unfallstelle, zwei der insgesamt vier beteiligten Fahrzeuge wurden sichergestellt. Die B31 war zwischen der Betriebsausfahrt Schönau und der Anschlussstelle Lindau bis um 22:20 Uhr total gesperrt, so die Polizei weiter.

Vor Ort im Einsatz waren Rettungsdienste aus Bayern, Baden Württemberg und der Schweiz. Weiter waren die Feuerwehr Lindau, das THW Lindau, die Straßenmeisterei Lindenberg und Polizeikräfte aus Bayern und Baden Württemberg an dem Einsatz beteiligt, teilt die Polizei mit.

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