Jährliches Sicherheitsgespräch
"Lindauer leben in einer sehr sicheren Region" - Hauptproblem: feiernde Jugendliche

Jährliches Sicherheitsgespräch der Stadt Lindau mit der Polizei
  • Jährliches Sicherheitsgespräch der Stadt Lindau mit der Polizei
  • Foto: Stadt Lindau
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"Um die Sicherheitslage im Bereich der Stadt Lindau ist es grundsätzlich sehr gut bestellt", sagt Tanja Bohnert, Leiterin des Haupt- und Personalamts in einer gemeinsamen Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West und der Stadt Lindau. Sie ist überzeugt: "Die Lindauer Bürgerinnen und Bürger leben in einer sehr sicheren Region." Im jährlichen Sicherheitsgespräch zwischen Polizei und Stadt Lindau äußerten sich alle Beteiligten ähnlich.

Hauptproblem: feiernde Jugendliche

Sorgen bereiten Polizei und Stadt demnach hauptsächlich feiernde Jugendlich, die sich in den Parks der Stadt ansammeln und teilweise dann auch Straftaten begehen. Erst vor rund drei Wochen war es im Lindauer Lotzbeckpark zu einer gewalttätigen Ausschreitung mit Körperverletzung gekommen. Die Polizei reagiert darauf bereits seit Ende Februar mit mehr Präsenz und vertrauensbildenden Maßnahmen und Gesprächen. "Natürlich wollen wir den Jugendlichen das friedliche Feiern nicht verbieten", so Michael Jeschke, Leiter der Polizeiinspektion Lindau. Aber: "Straftaten, die lediglich von einigen wenigen ausgehen, werden konsequent verfolgt." Die Polizei hoffe, dass das neue Konzept zu einer Beruhigung der Situation führen wird. "Schließlich sollen sich alle Menschen, egal ob jung oder alt, in unseren Parks wohl und sicher fühlen und sich dort erholen können", ergänzt Bohnert. 

Insgesamt weniger Kriminalität in Lindau

Insgesamt ist die Anzahl der Straftaten im Vergleich zum Vorjahr aber um knapp zehn Prozent auf nun 2.765 Fälle gesunken - der niedrigste Wert seit fünf Jahren. Die Aufklärungsquote stieg im Vergleich zum Vorjahr (71,5 %) auf nun 72,4 % an. Dominikus Stadler, stellvertretender Leiter des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West: "Nahezu drei von vier Straftaten wurden aufgeklärt. Neben der hervorragenden Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen ist dieser überaus positive Wert bei der Klärung von Straftaten auch den Hinweisen und Mitteilungen aus der Bevölkerung zu verdanken."

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