Migranten in Bussen aus Italien
Lindauer Bundespolizei entlarvt Urkundenfälschungen

Die Bundespolizei hat am Donnerstag (3. November) auf der A 96 einen Reisebus herausgewunken. Bei der Kontrolle der Insassen stellte sich heraus, dass gleich neun Afrikaner ohne oder mit gefälschten Papieren über die deutsch-österreichische Grenze gereist waren.

Nahe Hörbranz stoppten Lindauer Bundespolizisten einen in Italien zugelassenen Bus. Bei der grenzpolizeilichen Kontrolle der Reisenden konnten sich fünf somalische Staatsangehörige nicht ausweisen. Zwei weitere Somalier und zwei Eritreer händigten den Beamten italienische Fremdenpässe aus.

Schnell war klar, dass es sich bei diesen vier Pässen lediglich um Fälschungen handelt. Alle neun Afrikaner wurden in Gewahrsam genommen. Da fünf von Ihnen noch minderjährig waren, wurden sie der Obhut des Jugendamtes anvertraut.

Die anderen vier unerlaubt Eingereisten sind nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen der zuständigen Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugewiesen worden.

Nur einen Tag zuvor nahmen die Bundespolizisten in Lindau drei Kosovaren und zwei Somalier aus einem anderen Reisebus, der ebenfalls in Italien gestartet war. Auch diese fünf Personen verfügten nicht über die für den geplanten Aufenthalt in Deutschland erforderlichen Papiere.

Unter den Sitzen der Afrikaner fanden die Beamten einen gefälschten italienischen Pass. Einer der Somalier stellte ein Schutzersuchen und konnte an eine Aufnahmeeinrichtung weitergeleitet werden. Sein Landsmann und die drei Kosovaren zeigten kein Interesse an Schutz oder Asyl in der Bundesrepublik.

Sie mussten das Land wieder verlassen und wurden den österreichischen Behörden überstellt.

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