Gericht
Lindauer Amtsgericht verurteilt 20-Jährigen zu einer Geldstrafe von 19.200 €

Wegen Körperverletzung, Widerstands gegen Polizeibeamte und Beleidigung hat das Lindauer Amtsgericht einen 20-Jährigen zu einer Geldstrafe von 19.200 Euro verurteilt. Im März 2013 hatte der Österreicher zunächst einen Schaffner verletzt und sich anschließend den Maßnahmen der herbeigerufenen Bundespolizisten widersetzt.

Eine Streife der Bundespolizei war damals gerade am Lindauer Bahnhof eingetroffen, als sie ein Bahnmitarbeiter um Unterstützung bat. Im Regionalexpress von Bludenz nach Lindau hatte ein Fahrgast dem Zugbegleiter unvermittelt mit der Faust auf den Hinterkopf geschlagen.

Die Beamten befragten den mutmaßlichen Schläger, erhielten von dem österreichischen Staatsangehörigen aber statt vernünftiger Worte nur aggressive Beleidigungen. Der 20-Jährige war in keiner Weise kooperativ und stieg nur unfreiwillig aus dem Zug. Zur Klärung des Sachverhalts baten ihn die Beamten zur Dienststelle.

Doch vergebens – auf dem Weg zum Dienstfahrzeug schlug der Österreicher mit seinem Kopf gegen die Nase eines Polizisten und widersetzte sich beim Einstieg ins Auto so sehr, dass er einer Beamtin den Finger mehrfach brach. Selbst innerhalb der Diensträume blieb er aggressiv und bedachte alle Anwesenden mit wüsten Beschimpfungen.

Die Quittung für sein Verhalten folgte nun. Wegen Körperverletzung in drei Fällen sowie siebenfacher Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte wird der rabiate Mann nun zur Kasse gebeten. Die umfangreichen Zeugenaussagen ließen keinen Zweifel an seiner Schuld. Für den Fall, dass er die geforderte Summe nicht aufbringen kann, sieht das Urteil eine 240-tägige Haftstrafe vor. Das Urteil ist rechtskräftig.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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