Kontrolle
Grenzkontrollen im Landkreis Lindau: Amphetamin, Einreise-Verstöße, Anscheins-Waffen

Grenzkontrolle (Symbolbild)
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  • Foto: Wilfried Herold
  • hochgeladen von Holger Mock

Lindau / Westallgäu: Am Nachmittag des Karfreitags führte die Grenzpolizei Lindau mit Unterstützungskräften der Bereitschaftspolizei Grenzkontrollen an verschiedenen Grenzübergängen im Westallgäu und dem Stadtgebiet Lindau durch. Hierbei wurden die Beamten auf einen 40-jährigen Polen aufmerksam, der sichtlich unter Drogeneinfluss stand. Ein durchgeführter Drogentest bestätigte die Annahme, dass der Fahrer Amphetamin eingenommen hat. Zudem konnte er keinen Führerschein vorweisen und erzählte haarsträubende Geschichten, die sich nach weiteren Ermittlungen als unwahr darstellten. Bei ihm wurde nun eine Blutentnahme veranlasst und die Weiterfahrt unterbunden. Für die zu erwartende Strafe durfte er insgesamt einen vierstelligen Betrag hinterlegen.

Bei der Kontrolle eines weiteren Pkw versuchte ein 25-jähriger Unterallgäu sein mitgeführtes Marihuana unter der Rücksitzbank im Fahrzeug zu verstecken. Er sieht sich nun einer Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz konfrontiert, nachdem die Beamten sein vermeintliches Versteck entdeckten.

Festgestellt wurden auch zwei in Österreich wohnhafte Afghanen bei der Einreise, wobei sich der 22-jährige Beifahrer nicht ordnungsgemäß ausweisen konnte. Er wurde nach Rücksprache mit der Bundespolizei wieder zurückgewiesen. Aber auch der 27-jährige Fahrer war den deutschen Behörden bekannt. Für ihn bestand eine Fahndungsausschreibung. Ebenfalls gefahndet wurde nach einem bei der Grenzkontrolle aufgelaufenen 21-jährigen Afghanen. Er kam zu Fuß zur Einreise, durfte sich allerdings nicht im Ausland aufhalten. Er wurde zuständigkeitshalber der Bundespolizei übergeben.

Wegen Straftaten nach dem Waffengesetz darf sich ein 26-jähriger Italiener aus Norddeutschland verantworten, der insgesamt sechs so genannte Anscheinswaffen, offen im Kofferraum liegend, nach Italien transportieren wollte. Es handelte sich hierbei um vier Sturmgewehre und zwei Pistolen. Es handelte sich bei den Softair-Waffen um getreue Nachbildungen von echten scharfen Schusswaffen. Aufgrund ihrer Beschaffenheit hätten sie über ein entsprechendes Prüfzeichen verfügen müssen. Der junge Mann musste nun die Reise gen Italien ohne seine Waffen fortsetzen.

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