Tierkadaver
Grenzkontrolle in Lindau: Belgierin hat 80 Kilogramm tote Fische und Schlangen dabei

Eine Belgierin hatte in ihren Taschen tote Fische und Schlangen dabei.
  • Eine Belgierin hatte in ihren Taschen tote Fische und Schlangen dabei.
  • Foto: Bundespolizei
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Am Samstagmorgen hat die Bundespolizei bei der Grenzkontrolle drei Taschen voller getrockneter Fische und Schlangen gefunden. Eine Belgierin hatte die von Insekten befallenen Tierkadaver in ihrem Reisegepäck dabei.

Lindauer Bundespolizisten kontrollierten am Grenzübergang Hörbranz die Insassen eines Fernreisebusses aus Italien. Die Beamten stellten bei der Überprüfung einer Belgierin einen Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main wegen Steuerhinterziehung fest. Die 39-Jährige konnte die Geldstrafe in Höhe von 425 Euro begleichen.

Die Frau hatte außerdem drei Reisetaschen dabei, die in blaue Müllsäcke eingepackt waren. In dem Gepäck fanden die Bundespolizisten insgesamt 80 Kilogramm getrocknete Fische und Schlangen, die bereits mit Insekten, vermutlich Maden, befallen waren.

Die Polizisten stellten nach Rücksprache mit dem Zoll und der Bayrischen Kontrollbehörden für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen die Tierkadaver aufgrund des Verdachts des Verstoßes gegen das Artenschutzgesetz sicher.

Die Bundespolizisten übergaben die toten Tiere an die Beamten des Lindauer Zolls. Die Belgierin durfte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen weiterfahren.

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