Landes- und Bundespolizei
Flüchtlinge im Zug von Bregenz nach Lindau aufgegriffen

Landes- und Bundespolizei haben am Montag (21. Oktober) insgesamt elf palästinensische Flüchtlinge aufgegriffen. Sechs von ihnen wurden durch Fahnder der Landespolizei im Fernreisezug von Bregenz nach Lindau kontrolliert. Weitere fünf konnten kurz darauf von Bundespolizisten am Lindauer Bahnhof vorläufig festgenommen werden. Nachdem die Flüchtlinge bereits am Vortag in Österreich aufgegriffen wurden, traten sie die letzte Etappe selbständig, ohne ihre Schleuser an. Hinsichtlich ihres Reiseziels hatten die unerlaubt Eingereisten bereits ihre Wahl getroffen.

Ersten Ermittlungen der Bundespolizei zufolge besteht zwischen allen elf Palästinensern ein verwandtschaftliches Verhältnis. Bereits am Vortag wurden sie von der österreichischen Polizei auf Höhe Hörbranz mitsamt ihrer beiden Schleuser kontrolliert. Auf zwei in Schweden zugelassene Mietwagen aufgeteilt waren sie von Mailand aus auf dem Weg nach Schweden.

Die österreichische Polizei nahm die Fahrer der Wagen in Untersuchungshaft. Die Flüchtlingsfamilien machten sich, anstatt in ihrer österreichischen Unterkunft zu bleiben, allein auf den Weg bis nach Deutschland. Mit dem Zug fuhren sie zu sechst beziehungsweise zu fünft von Bregenz nach Lindau.

Offenbar hatten die Flüchtlinge konkrete Vorstellungen, wo sie in Europa künftig bleiben wollen. Gegenüber der Lindauer Bundespolizei gaben sie an, Berlin oder Schweden ausgewählt zu haben, da dort weitere Angehörige von ihnen leben würden. Diesem Ansinnen werden die Beamten jedoch nicht nachgeben können. Die Palästinenser, darunter vier Kleinkinder, werden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen voraussichtlich schon bald an die österreichischen Behörden übergeben.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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