Kontrolle
Einreise- und Aufenthaltsverbot: Bundespolizei verweigert Familie aus Nigeria bei Lindau die Einreise

Polizeikontrolle (Symbolbild)
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  • hochgeladen von Holger Mock

Am Freitag hat die Bundespolizei einer fünfköpfigen nigerianischen Familie die Einreise nach Deutschland verweigert. Die Migranten hatten versucht im Fernreisebus über die BAB 96 unerlaubt einzureisen.

In den frühen Morgenstunden kontrollierten Lindauer Bundespolizisten am Grenzübergang Hörbranz fünf Nigerianer als Insassen eines Fernreisebusses aus Italien. Bei der Überprüfung des Familienvaters, der gültige italienische Dokumente vorzeigte, stellten die Beamten ein Einreise- und Aufenthaltsverbot für die Bundesrepublik fest. Die 34-jährige hochschwangere Frau konnte den Beamten lediglich ihren nigerianischen Reisepass aushändigen. Die Eltern führten für zwei Kinder, die fünfjährige Tochter und den sechsjährigen Sohn, gültige italienische Dokumente mit. Die dreijährige Tochter hingegen war ausweislos.

Ersten Ermittlungen zufolge hatte die Ausländerbehörde München vor einem Monat eine Ausweisungsverfügung gegen den 42-Jährigen erlassen, nachdem dessen Antrag auf Verlängerung seiner Aufenthaltserlaubnis abgelehnt worden war. Zudem wurde eine auf drei Jahre befristete Wiedereinreisesperre gegen den Migranten, der erstmals 2015 nach Deutschland einreiste, verhängt. Auch der Asylantrag der Frau und der Kinder war bereits abgelehnt worden.

Die Bundespolizisten zeigten die Eltern wegen versuchter unerlaubter Einreise, sowie den Vater zusätzlich wegen Beihilfe zur versuchten unerlaubten Einreise an. Die Bundespolizisten verweigerten der Familie anschließend die Einreise nach Deutschland und informierten die zuständige Ausländerbehörde über den Sachverhalt.

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