Festnahme am Grenzübergang
Bundespolizei stoppt deutsch-rumänisches Gangsterpärchen bei Lindau

Polizeikontrolle (Symbolbild)
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  • Foto: Bundespolizei
  • hochgeladen von Holger Mock

In der Nacht auf Donnerstag (7. Mai) hat die Bundespolizei am Grenzübergang Hörbranz ein polizeibekanntes Pärchen aus dem Verkehr gezogen. Die Beamten fanden bei einer Rumänin und einem Deutschen und zwei Tütchen Crystal Meth. Die beiden waren zudem zur Fahndung ausgeschrieben.

Gegen Mitternacht kontrollierten Lindauer Bundespolizisten ein in Österreich wohnhaftes Pärchen als Insassen eines in der Schweiz zugelassenen Pkws. Bei der Überprüfung der rumänischen Fahrerin stellten die Beamten fest, dass die 28-Jährige per Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Leipzig wegen Betrugs gesucht wurde. Demnach hatte die Frau ihre Geldstrafe in Höhe von rund 2.000 Euro noch nicht beglichen. Die Beamten erleichterten die Gesuchte nun um ihre Justizschulden.

Gegen den deutschen Beifahrer lag ebenso eine Fahndungsnotierung vor. Das Landratsamt Esslingen hatte den Führerschein des 34-Jährigen zur Sicherstellung ausgeschrieben, da dem gebürtigen Hallenser die Fahrerlaubnis entzogen worden war. Das Dokument konnten die Bundespolizisten nicht finden, dafür jedoch eine kleine Menge Crystal Meth in der Geldbörse des Mannes.

Auch bei der Durchsuchung der Frau wurden die Bundespolizisten fündig. Die Rumänin hatte ein Tütchen mit weißer Substanz bei sich. Wie sich herausstellte, handelte es sich hierbei um über elf Gramm Crystal Meth. Die Südosteuropäerin behauptete, dass ihr Verlobter ihr die Drogen während der Fahrt zugesteckt habe. Ein Drogenschnelltest bei der Südosteuropäerin schlug außerdem auf Meth-Amphetamin an.

Da der Verdacht des Fahrens unter berauschenden Mitteln sowie der Einfuhr von Betäubungsmitteln bestand, übergaben die Bundespolizisten die beiden Beschuldigten zuständigkeitshalber an die Polizeiinspektion Lindau. Die bayerischen Kollegen untersagten dem Pärchen die Weiterfahrt und stellten die Fahrzeugschlüssel vorübergehend sicher. Zudem musste die Rumänin einen Bluttest über sich ergehen lassen sowie 700 Euro Sicherheitsleitung hinterlegen.

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