Unerlaubter Aufenthalt
Bundespolizei kontrolliert zwei Männer mit gefälschten Dokumenten in Lindau und Füssen

Die Bundespolizei bei der Urkundenprüfung.
  • Die Bundespolizei bei der Urkundenprüfung.
  • Foto: Bundespolizei
  • hochgeladen von Lisa Hauger

Am Donnerstag hat die Bundespolizei einen Afrikaner und einen Osteuropäer mit gefälschten Dokumenten aufgegriffen. Da die Männer keinen legalen Aufenthalt begründen konnten, mussten sie Deutschland auf dem Luftweg kurz darauf wieder verlassen.

Am Donnerstagvormittag kontrollierten Bundespolizisten einen Osteuropäer im Bahnhof Lindau. Hierbei zeigte der Mann eine gefälschte rumänische Identitätskarte vor. Im Fahndungscomputer war dieser Ausweis bereits ausgeschrieben. Bei der Durchsuchung des Reisegepäcks fanden die Polizisten dann den moldauischen Reisepass des Mannes. Der scheinbare EU-Bürger gab zu, das gefälschte Dokument für 150,- Euro gekauft und in Deutschland unter anderem zur Arbeitsaufnahme vorlegt zu haben.

Die Bundespolizisten zeigten den Moldauer aufgrund des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthaltes sowie der Urkundenfälschung an. Zudem musste der Beschuldigte eine Sicherheitsleistung in Höhe von 600,- Euro für die Kosten seiner Abschiebung hinterlegen. Bereits am Freitagvormittag (25. Oktober) saß der Südosteuropäer im Flugzeug von Frankfurt am Main nach Chişinău.

Schon in der Nacht stellten Bundespolizisten einen Afrikaner mit einem gefälschten Dokument bei der Einreisekontrolle eines Fernreisebusses am Grenztunnel Füssen fest. Der 28-Jährige wies sich mit seinem kamerunischen Reisepass aus. Zudem legte der Mann eine befristete luxemburgische Aufenthaltserlaubnis für Familienangehörige von EU-Bürgern vor. Bei dieser Familienkarte stellten die Beamten jedoch Fälschungsmerkmale fest. Die Recherche der Polizisten ergab, dass das Dokument sowie die Person selbst in Luxemburg gänzlich unbekannt sind.

Der Kameruner äußerte gegenüber den Bundespolizisten ein Schutzersuchen. Da der Migrant jedoch bereits in Griechenland registriert worden war, leitete die Bundespolizei nach Zustimmung der griechischen Behörden ein Transferverfahren ein. Noch am Donnerstagbend musste der Beschuldigte den Flug nach Athen antreten. Der Mann wird sich nun wegen des Versuchs der unerlaubten Einreise sowie Urkundenfälschung verantworten müssen.

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