Kontrolle
Bundespolizei: Einreiseverweigerungen für mehrere Personen bei Lindau und Füssen

Symbolbild der Bundespolizei
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  • Foto: Bundespolizeiinspektion Rosenheim
  • hochgeladen von Julia Böcken

Am Dienstag (17. Juli) haben Bundespolizisten erneut zwei Schleusungen verhindert, einen Mann in Zurückschiebungshaft gebracht und drei unerlaubt eingereiste Personen nach Österreich zurückgewiesen.

Kemptener Bundespolizisten kontrollierten gegen Mitternacht vier pakistanische Staatsangehörige in der Kontrollstelle auf der A7. Die 36- bis 42-jährigen Insassen eines in Deutschland zugelassenen Fahrzeugs konnten nicht die erforderlichen Dokumente für den Grenzübertritt vorweisen. Alle vier Männer befinden sich aktuell noch im laufenden Asylverfahren und haben einen Wohnsitz in Deutschland. Die Reisegruppe konnte später, nachdem die Strafanzeige durch die Bundespolizisten gefertigt war, ihre Fahrt fortsetzen. Die Ermittlungen hierzu führt die Bundespolizeiinspektion Kempten.

Nur zwei Stunden später kontrollierten Lindauer Bundespolizisten auf der A96 vier Iraner, die mit dem Auto nach Deutschland einreisen wollten. Der 24-jährige Fahrer sowie der 31-jährige Beifahrer waren im Besitz gültiger Reisedokumente. Den beiden Insassen im Alter von 28 und 31 Jahren fehlte es jedoch an den gültigen Grenzübertrittspapieren. Darüber half auch die Ausrede der anstehenden Geburtstagsfeier des Fahrers nicht hinweg. Die Bundespolizisten wiesen die beiden dokumentenlosen Iraner nach Österreich zurück. Die Männer müssen sich nun wegen des Einschleusens von Ausländern bzw. des Versuchs der unerlaubten Einreise strafrechtlich verantworten.

Beinahe zeitgleich stellten Bundespolizisten einen guinea-bissauischen Mann im Bahnhof Lindau fest, der ohne jegliche Ausweisdokumente unterwegs war. Der 19-Jährige wollte bereits vor zwei Tagen am ehemaligen Grenzübergang Hörbranz ohne Papiere an der Bundespolizei vorbei. Die Beamten wiesen ihn nicht mehr nach Österreich zurück, sondern lieferten ihn nach der Richtervorführung in Zurückschiebungshaft ein.

Auch bei der Kontrolle von zwei Fernbussen wurden die Lindauer Bundespolizisten fündig. Nach der Überprüfung der Insassen der Reisebusse auf der A96 mussten die Beamten einen Marokkaner und zwei Georgier nach Österreich zurückweisen. Die Männer erfüllten die Einreisevoraussetzungen für die Reise nach Deutschland nicht.

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