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Betrug: Rentnerin aus dem Westallgäu verliert über 5.000 Euro

5.250 Euro transferierte eine Rentnerin an bislang unbekannte Täter, die ihr vergangene Woche strafbares Verhalten in der Türkei vorgaukelten. Angeblich habe sie an einem unerlaubten Glücksspiel teilgenommen.

Die 76-Jährige erhielt zunächst einen Telefonanruf, in welchem sich eine Frauenstimme als Mitarbeiterin des Amtsgerichts Wiesbaden ausgab. Angeblich hätte die Seniorin in der Türkei an einem unerlaubten Glücksspiel teilgenommen, weshalb sie nun 18.000 Euro Strafgebühr zu zahlen habe.

Dieser Betrag wurde in dem Gespräch auf 5.000 Euro zuzüglich Gebühren reduziert, weil die Seniorin sich außer Stande sah, die ursprüngliche Summe zu bezahlen. Am vergangenen Freitag übermittelte das Betrugsopfer via eines Bargeldtransferunternehmens die zugesagte Summe von 5.250 Euro. Den Ermittlungen der Kripo Lindau zufolge, wurde dieses Geld später in der Türkei abgeholt.

In der Früh des 28. Oktober 2015 klingelte erneut das Telefon der Frau. Diesmal forderte ein Mitarbeiter des Oberlandesgerichts Berlin die Summe von 4.000 Euro, damit sie die ursprünglichen 5.000 Euro wieder zurückerhalten sollte; sie sei dabei nämlich Betrügern zum Opfer gefallen. Zur Zahlung dieser neuerlichen Forderung kam es jedoch nicht mehr, weil sich die Westallgäuerin an die Lindauer Kriminalbeamten wendete und Anzeige erstattete.

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