Asyl
20.000 Dollar bis nach Deutschland: Flüchtlinge müssen in Lindau den Zug verlassen

Die Bundespolizei hat am Mittwoch (8. Juli) insgesamt acht unerlaubt Eingereiste am Lindauer Bahnhof in Gewahrsam genommen. Bis zu 20.000 Dollar hatten sie eigenen Angaben zufolge für ihre Schleusungen aus den Heimatländern gezahlt. Fünf der Aufgegriffenen werden schon bald nach Österreich zurückkehren müssen.

Mittwochnachmittag kontrollierten Lindauer Fahnder die Reisenden des Eurocity aus Bregenz. Dabei stießen sie auf eine irakische Familie, die ohne die erforderlichen Einreisepapiere unterwegs war. Am Lindauer Bahnhof mussten die drei Iraker den Zug verlassen. In der Dienststelle gab der 32-jährige Familienvater an, insgesamt rund 20.000 Dollar für die Schleusung bis nach Deutschland gezahlt zu haben. Die beiden Erwachsenen wurden samt des 6-jährigen Kindes an die Aufnahmestelle für Flüchtlinge in München weitergeleitet.

Einige Stunden später trafen Bundespolizisten in einem weiteren Eurocity auf zwei Pakistaner und einen Afghanen. Zwei weitere afghanische Staatsangehörige wurden zeitgleich durch Schleierfahnder am Bahnhof in Lindau festgestellt. Alle fünf Personen hatten lediglich österreichische Asylpapiere dabei. Aufgrund der laufenden Asylverfahren im Nachbarland werden sowohl die pakistanischen als auch die afghanischen Staatsangehörigen schon bald an die österreichischen Behörden übergeben.

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