In wenigen Tagen
14 Haftbefehle bei Grenzkontrollen in Füssen und Lindau vollstreckt

In den vergangenen Tagen hat die Bundespolizei bei Grenzkontrollen in Füssen und Lindau insgesamt 14 Haftbefehle vollstreckt. (Symbolbild)
  • In den vergangenen Tagen hat die Bundespolizei bei Grenzkontrollen in Füssen und Lindau insgesamt 14 Haftbefehle vollstreckt. (Symbolbild)
  • Foto: Bundespolizei
  • hochgeladen von Fabian Mayr

Anlässlich des G7-Gipfels in Elmau kontrolliert die Bundespolizei aktuell verstärkt die Einreise an den deutschen Grenzen. In den vergangenen Tagen wurden an den Grenzübergängen Füssen und Lindau insgesamt 13 offene Haftbefehle vollstreckt. Dabei wurden laut Angaben der Polizei etwa 14.000 Euro Justizschulden eingetrieben. Mehrere Personen mussten in Haft.

Fahrgemeinschaft angehalten 

Bereits am Donnerstag (16. Juni) hatte eine deutsch-türkische Fahrgemeinschaft die Bundespolizisten am Grenztunnel Füssen auf der A7 etwas länger beschäftigt. Fahrer und Beifahrer, beide türkische Staatsangehörige, hatten keine einreise- und aufenthaltslegitimierende Dokumente dabei. Weiter stellten die Bundespolizisten bei der Überprüfung fest, dass gegen den 38-jährigen Beifahrer eine Fahndungsnotierung der Staatsanwaltschaft Ulm vorlag. Demnach war der Mann bereits im Mai 2018 wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt worden. Einen Teil der Geldstrafe samt Verfahrenskosten in Höhe von 6.200 Euro hatte der Verurteilte noch nicht beglichen und holte dies nun bei den Beamten nach.

Verhaftung bei Einreisekontrolle in Füssen 

Für einen lettischen Staatsangehörigen endete die Einreisekontrolle in Füssen vor dem Wochenende nicht mit der Weiterfahrt. Die Bundespolizisten stellten fest, dass gegen 32-Jährigen ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Hannover wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vorlag. Da der Verurteilte den geforderten Betrag in Höhe von fast 2.000 Euro nicht begleichen konnte, lieferten die Beamten den Mann in die Justizvollzugsanstalt Kempten ein.

Kontrolle in Eurocity-Zug endet im Gefängnis

Ebenfalls in Füssen nahmen die Beamten einen nigerianischen Staatsbürger fest, der versucht hatte, ohne Papiere unerlaubt in einem Eurocity-Zug einzureisen. Durch die Überprüfung der Fingerabdrücke stellten die Polizisten einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Konstanz wegen unerlaubter Einreise fest. Der 22-Jährige war demnach zur Zahlung einer Geldstraße in Höhe von 500 Euro verurteilt worden. Des Weiteren lag gegen den Migranten, der im November 2021 bereits aus Deutschland abgeschoben worden war, ein noch bis Ende 2023 gültiges Einreise- und Aufenthaltsverbot für die Bundesrepublik sowie eine Aufenthaltsermittlung der Zentralen Ausländerbehörde Augsburg vor. Die Bundespolizisten lieferten den Mann später in die Justizvollzugsanstalt Kempten ein.

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