Geschichte
Vortrag an Lindauer Schule: Anton Jez ist der wohl letzte lebende Zeitzeuge aus dem Arbeitslager Überlingen

Mucksmäuschenstill ist es in der Mensa des Valentin-Heider- Gymnasiums. Anton Jez ist anzumerken, dass es ihn auch heute noch Kraft kostet, von seiner Zeit als Zwangsarbeiter zu erzählen. Aber er tut es. Weil er sagt, dass es wichtig ist, die Erinnerung an die Zeit der Konzentrationslager während der Herrschaft des Nationalsozialismus wach zu halten.

Er ist ein Mahner zum Frieden und zur Völkerverständigung. Er ist wahrscheinlich der letzte noch lebende Zeitzeuge, der im Straflager in Überlingen war. 800 Häftlinge waren dort interniert. 200 überlebten die Zwangsarbeit nicht.

Der Slowene aus Ljubljana ist nach Lindau gereist, zur Ausstellung 'Lager-Tarock' in den Friedensräumen, die noch bis zum morgigen Sonntag zu sehen ist. Das Kunstwerk seines KZ-Lager-Kameraden Boris Kobe zeigt auf vergrößerten Tarockkarten Darstellungen des Lagerlebens in Dachau, Überlingen und Allach. Die Tage am Bodensee nutzt er für Begegnungen, wie die mit den Schülern, die nun versuchen, sich den knapp 88-jährigen Slowenen in ihrem Alter vorzustellen.

Öffnungszeiten der Ausstellung in den Lindauer Friedensräumen: Samstag, 10 bis 17 Uhr und Sonntag 14 bis 17 Uhr.

Den ganzen Bericht über das Leben von Anton Jez und seinen Vortrag am Lindauer Gymnasium finden Sie in Der Westallgäuer vom 18.05.2013 (Seite 33).

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