Justiz
"Verhalten unter aller Sau" - Lindauer Gericht verurteilt Mann zu Geldstrafe

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Richter Klaus Harter bescheinigte dem Angeklagten ein Verhalten „unter aller Sau“. Für strafwürdig befand er es aber nicht. Er sprach den 26-Jährigen vom Vorwurf des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte frei. Ein gleichaltriger Kumpel, der gleichzeitig wegen einer Trunkenheitsfahrt angeklagt war, hatte weniger Erfolg: Der Richter verurteilte ihn wegen einer Alkoholfahrt zu einer Geldstrafe über 50 Tagessätze à 30 Euro (1.500 Euro).

Das Ganze spielte sich im Juli 2017 auf der Autobahn zwischen Lindau und Sigmarszell ab. Die beiden Angeklagten waren zusammen mit drei Kumpels auf Heimfahrt von einer Disko und legten einen Stopp auf der Autobahn ein. Eine Streife der Lindauer Polizei wurde um 3:30 Uhr auf den Kombi aufmerksam, weil er mit Warnblinkanlage am Seitenstreifen stand.

Etwa ein Drittel des Wagens befand sich allerdings auf dem Fahrstreifen. Die Beamten dachten an eine Panne und hielten an, um zu helfen und die Stelle abzusichern. Schnell wurde der tatsächliche Grund für den Stopp klar: ein junger Mann pinkelte von der Autobahnbrücke auf eine darunter liegende Landstraße.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe der Westallgäuer Zeitung vom 18.04.2019.

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