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Umstrittener Lindauer Verein sammelt weiter Spenden

Die Lindauer Einrichtung Exilio bittet um Geld, um Traumatherapie für Flüchtlinge zu finanzieren. Dabei zweifeln staatliche Stellen und Fachleute an der Qualifikation des Therapeuten.

Es wird einsam um den Lindauer Flüchtlingshilfsverein Exilio. Dachverbände rücken von ihm ab, im Integrationsbeirat des Landkreises ist er nicht mehr vertreten, Hilfsorganisationen haben ihn von Empfängerlisten gestrichen, die Mitgliederzahl ist auf 16 geschrumpft. V

on staatlichen Stellen in Deutschland erhält der vom Therapeutenpaar Axel und Gisela von Maltitz dominierte Verein kein Geld mehr, seit unsere Zeitung – teils gemeinsam mit der Süddeutschen Zeitung – Missstände aufgedeckt hat. Aus Brüssel dagegen ist in den vergangenen Monaten Fördergeld an Exilio geflossen.

Aktuell wirbt der Verein um Spenden für Therapien mit Folteropfern. Eine solche erhielt in Lindau auch der Mann, der sich heute vor einem Jahr in Ansbach in die Luft sprengte.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe unserer Zeitung vom 24.07.2017.

Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Autor:

Ingrid Grohe aus Kempten

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