Gericht
Stadt Lindau verklagt: Schimmel in Obdachlosenunterkunft

Die Stadt Lindau hat derzeit zwei Wohnungen, in denen sie obdachlose Menschen unterbringen kann. Eine auf der Hinteren Insel, die andere direkt am Zentralen Umsteigeplatz (ZUP) in der Anheggerstraße. Wegen der Zustände in der Unterkunft am ZUP hat jetzt der Lindauer Rechtsanwalt Udo Sürer die Stadt verklagt.

Im Mittelpunkt steht ein älteres Ehepaar von 92 beziehungsweise 74 Jahren. Seit April 2011 ist es obdachlos; seit Dezember 2011 war es in der Unterkunft in der Anheggerstraße 11 im Erdgeschoss untergebracht. Immer wieder wurde die Einweisung des Paares um drei Monate verlängert, bis sich im Januar Schimmel an einer Wand bildete.

Am Schimmelbefall gibt es nichts zu deuteln, doch während Sürer bauliche Mängel dafür verantwortlich machte, behauptete die Stadt, es liege daran, dass das Ehepaar nicht ausreichend lüftet.

Mittlerweile hat das Ehepaar eine Wohnung des städtischen Wohnbaugesellschaft GWG bekommen. Doch Sürer will feststellen lassen, dass die damalige Einweisung rechtswidrig war. Ihm geht es um den Grundsatz.

Den kompletten Bericht lesen Sie in Der Westallgäuer vom 30.12.2013 (Seite 27).

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