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Sozialbetrug in 85 Fällen: Gastwirt (43) im Landkreis Lindau angeklagt

Symbolbild Gericht

Mit einem blauen Auge ist der Mitbetreiber eines Restaurants in einer Gemeinde im Landkreis Lindau davongekommen, der wegen Vorenthalten von Sozialabgaben in Lindau vor dem Amtsgericht stand. Das Gericht sah es letztendlich als erwiesen an, dass der Angeklagte zwar nicht der Inhaber, trotzdem aber der „Chef“ und somit der Arbeitgeber war.

Der Mann war damit verantwortlich dafür, dass in dem Restaurant über drei Jahre hinweg Arbeitnehmer beschäftigt waren, für die in 85 Fällen keine Sozialabgaben an die Krankenkassen, die Rentenversicherung und die Knappschaft entrichtet wurden. Zudem sind Mitarbeiter unter dem Mindestlohn bezahlt worden und haben zum Teil schwarz gearbeitet. Weil der Angeklagte geständig war, sein Verhalten bereute, nicht vorbestraft war und die Sozialabgaben mittlerweile nachgezahlt hatte, gilt er nach Zahlung von 3.150 Euro weiterhin als nicht vorbestraft.  

Mehr Details zum Fall erfahren Sie in der Freitagsausgabe des Westallgäuers vom 03.08.2018.

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