Gericht
Rentner wird dem Ziehsohn zu liebe kriminell: Lindauer Amtsgericht verurteilt Senior (76), weil er für seinen Schützling Drogen beschafft hat

Einen nicht alltäglichen Fall hatte Richterin Ursula Brandt jetzt am Amtsgericht Lindau zu verhandeln. Der Angeklagte aus einer Westallgäuer Gemeinde stand wegen der Beteiligung an mehreren Drogen-Beschaffungsfahrten in die Schweiz vor Gericht und war zugleich wegen des Besitzes kinderpornografischer Schriften angeklagt.

Die Besonderheit: Beim Angeklagten handelte es sich um einen 76-jährigen Rentner. Für insgesamt rund 10.000 Franken wurden auf den Beschaffungsfahrten, bei denen der Rentner beteiligt war, Haschisch und Marihuana in der Schweiz eingekauft und nach Deutschland eingeführt.

Das Geld dafür stammte vom Angeklagten. Der erklärte, selbst niemals Drogen konsumiert zu haben. Vielmehr habe er sich als Fahrer für seinen 'Ziehsohn' zur Verfügung gestellt. 'Ich habe das ihm zu liebe getan', sagte der 76-Jährige.

Welche Taten der Rentner noch zu verantworten hat, lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des Westallgäuers vom 31.03.2016.

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