Kempten / Lindau
Prozess gegen zwei Ärzte aus Lindau fortgesetzt

Vor dem Landgericht Kempten wird heute der Prozess gegen zwei Lindauer Ärzte wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge fortgesetzt. Den beiden Angeklagten wird vorgeworfen für den Tod eines 50 Jahre alten Patienten verantwortlich zu sein. Der Mann starb nach einer Leberzellentransplantation. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft wurde der Patient über die Erfolgsaussichten der OP getäuscht.

Ihm sei vermittelt worden, dass die Behandlungsmethode bereits ausgereift und ein anerkanntes Verfahren ist. Stattdessen soll die Transplantation im Rahmen einer medizinischen Studie für eine neue Behandlungsmethode stattfand. Die Einwilligung des Patienten in die Operation sei daher unwirksam.

Der 50-Jährige, der an einer Leberzirrhose litt, war im Herbst 2006 in einem Krankenhaus in Lindau an der Leber operiert worden. Als sich der Zustand des Patienten dramatisch verschlechterte, wurde er in eine Münchner Klinik verlegt. Dort starb er im November 2006 an Multiorganversagen.

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