Corona
Polizisten, Soldaten und ehrenamtliche Helfer: Landratsamt Lindau freut sich über Hilfe

Im Rahmen der gegenseitigen Amtshilfe unterstützt die Bundeswehr mit bis zu sieben Soldaten das Gesundheitsamt Lindau. Der Einsatz ist zunächst beschränkt auf sechs Wochen und kann bei Bedarf verlängert werden. Die eingesetzten Soldaten kommen aus dem Kreisverbindungskommando Lindau sowie von der "Schule ABC-Abwehr und gesetzliche Schutzaufgaben" aus Sonthofen.
  • Im Rahmen der gegenseitigen Amtshilfe unterstützt die Bundeswehr mit bis zu sieben Soldaten das Gesundheitsamt Lindau. Der Einsatz ist zunächst beschränkt auf sechs Wochen und kann bei Bedarf verlängert werden. Die eingesetzten Soldaten kommen aus dem Kreisverbindungskommando Lindau sowie von der "Schule ABC-Abwehr und gesetzliche Schutzaufgaben" aus Sonthofen.
  • Foto: Landratsamt Lindau
  • hochgeladen von Svenja Moller

Die Infektionszahlen steigen dramatisch an. Allein in der vergangenen sieben Tagen wurden dem Landratsamt Lindau 187 Neuinfektionen gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 228 und damit gehört der Landkreis Lindau bayernweit zu den Landkreisen mit der höchsten Inzidenz.

Um die Infektionsketten möglichst frühzeitig zu unterbrechen, müssen die Kontaktpersonen schnellstmöglich ermittelt und gegebenenfalls unter Quarantäne gestellt werden. Je nachdem wie viele Kontakte die betroffenen Personen in den letzten Tagen hatten, sind hunderte von Telefonaten in kurzer Zeit notwendig. Das Landratsamt hatte für die Bewältigung des Corona- Geschehens in den vergangenen Monaten zusätzliches Personal eingestellt und seit einigen Tagen unterstützen auch externe Kräfte das Gesundheitsamt bei seinen Aufgaben.

Ehrenamtliche Helfer im Einsatz

Mittlerweile sind Mitarbeiter der Polizei und von weiteren Behörden im Landratsamt im Einsatz. Ebenso Soldaten der Bundeswehr und seit diesem Wochenende unterstützen auch Ehrenamtliche vom Bayerischen Roten Kreuz und vom Technischen Hilfswerk. Landrat Elmar Stegmann ist erleichtert über die Hilfe: "Ich danke allen Helferinnen und Helfern von Herzen und insbesondere den Mitarbeitern des BRK und THW, die sich ehrenamtlich einbringen."

Entwarnung gibt Stegmann trotz der Unterstützung nicht. "Wir arbeiten hier am Limit", so der Landrat. "Je weniger Kontakte jeder einzelne von uns hat, desto länger können wir die Kontaktpersonen zügig ermitteln." Ist dies nicht mehr der Fall, wie in anderen Landkreisen bereits eingetreten, so müssen noch stärkere Maßnahmen ergriffen werden.

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