Mindeslohn
Obstbauern am Bodensee bangen durch Mindeslohn um Existenz

Sorgenvoll schauen die Mitglieder der Erzeugergemeinschaft (EZG) Lindauer Obstbauern nach Berlin: Sollte es dort in Kürze zum Beschluss eines kompromisslosen Mindestlohnes von 8,50 Euro pro Stunde kommen, fürchten sie um ihre Existenz.

Denn bei der Ernte von Erdbeeren, Kirschen oder Äpfeln sind auch im Landkreis Lindau seit vielen Jahren bis zu 200 Saisonarbeiter, primär aus Polen, im Einsatz. Ihnen generell 8,50 Euro bezahlen zu müssen, können sich die Obstbauern nicht leisten, so der Vorstand der EZG, Martin Nüberlin.

'Ich will nicht nur klagen', betont Nüberlin im Gespräch mit dem Westallgäuer gleich mehrfach. Teil der Kalkulation aber ist es, dass die intensive Handarbeit bei der Ernte von Saisonarbeitern erledigt wird. 'Sie kommen teilweise seit vielen Jahren zu uns und sind zufrieden', sagt Nüberlin und verweist unter anderem auf Marian Rozborsky aus Polen, der seit 27 Jahren im Frühsommer nach Lindau reist. 'Dann übernehme ich die Kosten für die Sozialversicherung, damit diese Arbeitskräfte nicht weniger Geld haben als jene, die maximal 50 Tage hier sind', sagt Nüberlin. Das kann er, weil derzeit ein Stundenlohn von 6,50 Euro üblich ist.

Den ganzen Bericht über die Ängste der Obstbauern finden Sie in Der Westallgäuer vom 24.05.2014 (Seite 36).

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