Prozess
Mann (37) steht wegen Überfall in Lindauer Obdachlosenunterkunft vor Gericht

  • Foto: Bernhard Weizenegger
  • hochgeladen von Pia Jakob

Einem 37-jährigen Mann droht eine langjährige Haftstrafe. Er soll Ende Juni vergangenen Jahres eine Frau in Lindau schwer misshandelt haben. Das Lindauer Schöffengericht hat am Montag die Verhandlung gegen den Angeklagten ans Landgericht Kempten verwiesen. Grund sind die schweren Verletzungen des Opfers. Im Raum steht eine Verurteilung wegen versuchten Totschlags. Bisher war der 37-Jährige, der die Tat bestreitet, nur wegen Körperverletzung angeklagt.

Das Schöffengericht hatte die Verhandlung gegen den Mann vor drei Wochen eröffnet. Er soll Ende Juni vergangenen Jahres eine damals 66-Jährige in einer Lindauer Obdachlosenunterkunft misshandelt haben. Die Frau erlitt bei dem nächtlichen Überfall schwere Verletzungen. Eine Bekannte, die die 66-Jährige betreut, hatte das Opfer am nächsten Morgen am Boden liegend gefunden. In Arztberichten ist unter anderem von Serienrippenbrüchen beidseits, einem Bruch des Brustbeins, Kopfverletzungen, schwerem Thoraxtrauma und massiven Hämatomen die Rede. In der Folge erlitt die Frau beinahe ein Nierenversagen.

Mehr über den Übergriff und den Prozess erfahren Sie in der Dienstagsausgabe des Westallgäuers vom 15.05.2018.

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