Verhandlung
Lindauer Amtsgericht spricht Landwirt vom Vorwurf der Tierquälerei frei

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Der Vertreter des Lindauer Veterinäramtes, die als Zeugin geladene Tierärztin und der Landwirt waren sich einig: Eine Anfang Juni 2018 eingeschläferte Kuh hat vor ihrem Tod mehrere Tage starke Schmerzen gehabt. Die Staatsanwaltschaft sah die Schuld dafür beim Landwirt, der zu spät gehandelt habe und somit mindestens fünf Tage unnötige Schmerzen des Tieres zu verantworten habe. Deshalb stand der 59-jährige Landwirt wegen Tierquälerei vor dem Lindauer Amtsgericht. Das Verfahren wurde aber eingestellt.

Erste Symptome machte der Landwirt bereits im März 2018 aus. Es zeigten sich krustige Stellen an den Sprunggelenken, die er nach Rücksprache mit der Tierärztin mit einer Gelenksalbe versorgte. Ende Mai war klar: Die Behandlung war erfolglos. Inzwischen hatte die Kuh tiefe und mit Eiter gefüllte Geschwüre. In der Folge magerte das Tier ab. Der Landwirt erkundigte sich beim Veterinäramt, wie er vorgehen soll und erhielt die Auskunft, dass dies der Tierarzt zu entscheiden habe. 

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Freitagsausgabe der Westallgäuer Zeitung vom 01.03.2019.

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Autor:

Olaf Winkler aus Kempten

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