Amtsgericht
Lindau: Jugendarrest und Schmerzensgeld nach Faustschlag in der Disco

Große Hoffnung, dass sich der Angeklagte ändere, habe er nicht, räumte Richter Paul Kind ein, doch ein anderes Mittel falle ihm nicht ein.

Er verurteilte einen 21-jährigen Westallgäuer wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu drei Monaten Jugendarrest, die dieser 'zum Nachdenken' nutzen solle. Außerdem muss der junge Mann 1.500 Euro Schmerzensgeld an sein Opfer zahlen. Da der Angeklagte von Arbeitslosengeld lebt und nur rund 250 Euro zur freien Verfügung hat, ist das eine Summe, die ihm weh tun dürfte.

Die Tat spielte sich vergangenen November nachts in einer Diskothek ab. Dort trafen der Angeklagte und das 20-jährige Opfer, der neue Freund seiner Ex-Freundin, aufeinander. Im Verlauf des Prozesses stellte sich heraus, dass der Angeklagte wohl über die Trennung noch nicht hinweg war und dem Opfer ohne Vorwarnung und ohne vorherigen Wortwechsel mit der Faust ins Gesicht schlug.

Hintergründe zum Prozess finden Sie in Der Westallgäuer vom 27.02.2014 (Seite 31).

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