Lindau gewinnt Wettbewerb
Landkreis Lindau wird Wasserstoff-Region und bekommt 400.000 Euro Fördergeld

Der Landkreis Lindau wird Wasserstoff-Region und darf sich über 400.000 Euro freuen. (Symbolbild)
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  • Foto: Birgit Böllinger auf Pixabay
  • hochgeladen von Josef Brutscher

Der Landkreis Lindau ist einer der Gewinner des Wasserstoff-Regionen Wettbewerbs HyLand II und erhält dafür 400.000 Euro vom Bund. Das Geld ist laut dem BR für die Verwendung von grünem Wasserstoff im Allgäu und am Bodensee vorgesehen und soll zum Beispiel im Verkehr eingesetzt werden. Ausgeschrieben hat den Wettbewerb das Bundesverkehrsministerium. Deutschlandweit gab es laut dem Landratsamt Lindau insgesamt 51 Bewerber.

Anwendungsmöglichkeiten für grünen Wasserstoff

Das Allgäu ist wegen seiner Topographie und den harten Wintern besonders gut geeignet für die Verwendung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen. Das dürfte zur Entscheidung für den Landkreis Lindau beigetragen haben. Der grüne Wasserstoff soll im Landkreis in möglichst vielen Bereichen eingesetzt werden. Schwerpunkt wird allerdings wohl der Mobilitätssektor sein. Der Wasserstoff soll für regionale ÖPNV-Busse, Abfallentsorgungsfahrzeuge und lokale Speditions- und Logistikunternehmen benutzt werden. Auch Schiffe auf dem Bodensee können für die Verwendung von Wasserstoff umgebaut werden. 

Landrat begrüßt die Wasserstoff-Technologie

Lindaus Landrat Elmar Stegmann sagte zu der Förderung: "Ich freue mich sehr über diese Förderzusage, die es uns ermöglicht, die Wasserstofftechnologie in der Region weiter voranzubringen". 
 

Stegmann will, dass zumindest ein Teil der Busse ab 2024 mit Brennstoffzellen komplett emissionsfrei durch den Landkreis fährt.

Verkehrsminister Scheuer: "Raus aus dem Labor, hin zu den Menschen"

Verkehrsminister Andreas Scheuer, der die Gewinner bekannt gab, sagte laut Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur dazu: Wasserstoff ist "eine Technologie, die es uns ermöglicht, Mobilität neu und ganzheitlich zu organisieren." Den Worten des Verkehrsministers zufolge geht es nun darum, "die Technologie raus aus dem Labor und hin zu den Menschen im Land" zu bringen.

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