Corona-Impfung
Landkreis Lindau: Noch kann man sich vor den Sommerferien vollständig impfen lassen

Wer jetzt noch vor den Sommerferien Erst- und Zweitimpfung erhalten möchte, sollte sich möglichst bald anmelden.
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  • Foto: Tim Reckmann / pixelio.de
  • hochgeladen von Svenja Moller

Wer jetzt noch vor den Sommerferien Erst- und Zweitimpfung erhalten möchte, sollte sich möglichst bald unter www.impfzentren.bayern.de anmelden. "Mir ist es wichtig, dass unsere Bürgerinnen und Bürger bestmöglich geschützt in den Urlaub fahren und das Risiko, dass nach der Urlaubszeit die Zahlen wieder massiv ansteigen, reduziert wird", meint Landrat Elmar Stegmann. Zusätzlich entfallen für geimpfte Urlauber in vielen Urlaubsländern die Testungen, was die Abläufe für die Erholungssuchenden erheblich erleichtert.

Fristen zwischen den Impfungen verringert

In Absprache mit ärztlichem und organisatorischem Leiter der Impfzentren werden dafür die Fristen zwischen Erst- und Zweitimpfung verringert und zwar bei den mRNA-Impfstoffen auf vier Wochen und bei dem Vektor-Impfstoff von AstraZeneca auf zehn Wochen. Beim Vektor-Impfstoff von Johnson & Johnson reicht bereits eine Impfung für einen vollständigen Impfschutz. Aktuell kann sich jede Landkreisbürgerin und jeder Landkreisbürger für die Impfung anmelden, eine Priorisierung in dem Sinne gibt es nicht mehr.

Mehrere Infizierte bei Integrationskurs

Landrat Elmar Stegmann hat jedoch nicht nur die Urlauberinnen und Urlauber im Blick: "Wir möchten mit einem speziellen Impfangebot möglichst schnell die Menschen besser schützen, die mit vielen anderen zusammenkommen. Denn wie fatal ein Ausbruchsgeschehen sein kann, haben wir in den letzten Wochen gesehen." Bei einem Infektionsgeschehen in einem Integrationskurs wurden mehrere Personen infiziert, die das Virus dann mit in ihre Familien getragen hatten. Betroffen waren sechs Asylbewerberunterkünfte und über 30 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis stieg wieder über 50 und damit galten wieder die Regelungen für diesen Inzidenzbereich.

"Wenn wir das Risiko zukünftig verringern möchten, so müssen wir gezielt auch unterschiedliche Gruppen ansprechen", ist sich der Landrat sicher. In den kommenden Tagen werden über die Dachorganisationen die Musik- und Sportvereine angeschrieben, aber auch nochmals die Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe und die muslimischen Gemeinden.

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