Feuerwehr
Heuballen in Scheune bei Sigmarszell entzünden sich selbst

Mit einigen tausend Litern Löschwasser haben rund 170 Feuerwehrleute am Freitagnachmittag einen Großbrand in Sigmarszell-Thumen verhindert. In der Scheune eines Bauernhofs hatten sich mehrere Großballen Heu selbst entzündet. Ehe das Feuer auf Wohnhaus und Stall übergreifen konnte, räumten die Einsatzkräfte die Heuballen aus der Scheune.

Ein Feuerwehrmann wurde schwer verletzt, als er aus etwa zweieinhalb Metern in die Tiefe stürzte und unter einem der gut 300 Kilogramm schweren Ballen begraben wurde. Der Mann wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Die Wehren aus Niederstaufen, Weißensberg und Sigmarszell bekämpften den Brand im Inneren, die Lindauer Feuerwehrleute bauten mit ihren beiden Drehleitern eine sogenannte Riegelstellung auf, um im Falle eines Durchzündens das Feuer von oben zu bekämpfen. Ebenfalls unterstützend vor Ort waren Feuerwehrleute aus dem österreichischen Hohenweiler.

<< Das war fünf vor zwölf >>, sagte Kreisbrandrat Friedhold Schneider gegen Ende des Einsatzes. << Es hat nicht mehr viel gefehlt und das Feuer wäre über gesprungen. >> Auf das Feuer aufmerksam geworden waren der Landwirt und ein Nachbar. Beide hatten gesehen, wie starker Qualm aus dem Stadel quoll, und die Feuerwehr verständigt.

Das Gebäude hat diesen Tag ohne Schaden überstanden, was nach Worten von Friedhold Schneider der hervorragenden Arbeit von sieben Feuerwehren zu verdanken ist: << Die Wehrleute haben gezeigt, was sie können und Schlimmes verhindert. >> Während des Einsatzes wurde die B 308 für rund zwei einhalb Stunden gesperrt, weil die Feuerwehr eine Wasserzuleitung über die Fahrbahn legen mussten.

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