Asyl
Flüchtlingsarbeit im Landkreis Lindau: Gemeinsam gut beraten

Wie kann man für ein gutes Zusammenleben der Bürger und der Flüchtlinge sorgen? Diese Frage stellen sich ehrenamtliche Helfer, Gemeinden und das Landratsamt nicht erst, seit die Flüchtlingszahlen massiv in die Höhe geschnellt sind. Jetzt aber geht der Landkreis Lindau in Sachen Asylsozialberatung neue Wege.

Das Landratsamt hat zu Jahresbeginn zusammen mit der Diakonie Kempten die Asylsozialberatung, die Flüchtlinge und ihre Helfer unterstützten soll, übernommen. Sie nehmen wie sechs weitere bayerische Kreise und Kommunen an einem Modellversuch teil, den das Sozialministerium – nicht zuletzt auf Drängen aus Lindau – gestartet hat.

Laut Landrat Elmar Stegmann sollen die Asylsozialbetreuer 'Werte, die wir leben, den Asylbewerbern vermitteln', vor allem aber Anlaufstelle für die Sorgen und Nöte der Asylbewerber sein. Die Mitarbeiter helfen den Flüchtlingen beispielsweise beim Stellen ihres Asylantrags und vermitteln zwischen Behörden und Asylbewerbern.

Für jeweils 150 Flüchtlinge bezuschusst der Staat eine Sozialarbeiterstelle mit einem Festbetrag. Eine nicht bezifferte Restsumme steuern Landkreis und Diakonie bei. Für die Betreuung der 1.000 Flüchtlinge, die derzeit im Landkreis untergebracht sind, wurden bislang sechs Stellen genehmigt. Zwei davon besetzt die Kemptener Diakonie. Beim Landratsamt sind noch nicht alle der übrigen vier Stellen vergeben.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe des Westallgäuers, vom 13.01.2016.

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